Thema: Verschiedenes | Datum: 25.01.2024

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Was erwartet uns in diesem Jahr?

Sechs Trends für 2024

Neues Jahr, neues Glück: Passend zum Start ins neue Jahr schauen wir uns sechs Trends an, die 2024 wichtig werden. Dazu zählen zum Beispiel erneuerbare Energie vom Balkon, eine actiongeladene Sportart aus Mexiko oder lohnende Angebote für neue Sparpläne.

Balkonkraftwerke: Sonnen-Power für zuhause

Anschrauben, Stecker rein, Solarstrom nutzen: So einfach und ohne erforderliches Fachwissen können sogenannte Balkonkraftwerke installiert werden. Gerade in Zeiten hoher Stromkosten werden die kleinen Solarpaneele immer beliebter, sei es bei Mietern, beispielsweise am Balkon, oder bei Hauseigentümern auf der Terrasse. Dieses Jahr setzt sich der Trend voraussichtlich fort – auch, weil bürokratische Hürden abgebaut werden sollen.

Kleine Solaranlagen erfreuen sich großer Beliebtheit und werden in vielen Städten oder Bundesländern finanziell gefördert. Sie tragen nicht nur zur Senkung der eigenen Stromrechnung bei, sondern leisten auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Aufgrund ihrer geringen Größe und Stromausbeute liegt bei ihnen in der Regel der Fokus auf der Stromproduktion für den Eigenbedarf. Mittlerweile gibt es schätzungsweise rund 1,5 Millionen solcher Balkonkraftwerke in Deutschland. Allein bei den registrierten Fotovoltaikanlagen hat sich die Anzahl im vergangenen Jahr auf 300.000 verdreifacht. Hinzu kommen kleinere, nicht angemeldete Anlagen. Bereits 2022 entfielen elf Prozent des eingespeisten Stroms in Deutschland auf Fotovoltaikanlagen – ein neuer Höchstwert, der aber auch größere Anlagen als Balkonkraftwerke umfasste.

Die Rückkehr der großen Leinwand

Das Kino ist zurück! Nach den Coronajahren locken große Leinwände, frisches Popcorn und spannende Blockbuster wieder Millionen Menschen runter von der Couch und zurück ins Kino. Am beliebtesten war Barbie mit fast sechs Millionen Besuchern, aber auch Avatar, Super Mario, Oppenheimer, John Wick 4 und die Guardians of the Galaxy gaben vielen wieder einen guten Anlass, den Abend nicht mit endlosem Suchen im Streamingangebot zu verbringen, sondern wieder mal ins Kino zu gehen.

Während sich die Kinos von den Pandemiejahren erholen, verloren Streaminganbieter wie Netflix im letzten Jahr zum ersten Mal Abonnenten. Preiserhöhungen und ein Stopp des Teilens von Accounts wurden gleich von mehreren Anbietern durchgesetzt, um ihre Angebote wieder rentabler zu machen. Auch haben Filmproduzenten gemerkt, dass ein exklusiv im Kino gezeigter Film, wie beispielsweise „Top Gun: Maverick“, zum Kassenschlager werden kann. Denn Action auf der Leinwand ist in Zeiten der nahezu unbegrenzten Verfügbarkeit von Filmen zu einem Event geworden, das immer mehr Menschen zurück ins Kino zieht.

Neue Sportart Padel: ein wilder Mix aus Tennis und Squash

Wer fürs neue Jahr den Vorsatz „mehr Sport“ gefasst hat, kann sich über eine neue Trendsportart freuen: Padel. Bei dem schweißtreibenden Mix aus Tennis und Squash spielen zumeist Zweierteams gegeneinander. Ein Padel-Court ist drei Meter kürzer als das Feld beim Tennis, die Zählweise bei den Punkten ist dieselbe und auch das Netz in der Mitte ist vertraut. Um das Spielfeld gibt es aber Begrenzungen, prallt der Ball davon ab, wird anders als beim Tennis einfach weitergespielt.

Experten zufolge erfreut sich die aus Mexiko stammende Sportart großer Beliebtheit, da sie leicht zu erlernen ist und wenig intensives Training erfordert. Einfacher wird das Spiel auch dadurch, dass die Bälle weniger Druck haben und daher nicht so schnell fliegen – eine ideale Gelegenheit also, um im neuen Jahr etwas Neues auszuprobieren und gleichzeitig die Pfunde aus der Festessenszeit wieder loszuwerden.

Hohe Zinsen machen Sparkonten wieder attraktiv

2023 war das Jahr der Zinswende. Denn nun gibt es wieder lohnende Angebote bei Fest- und Tagesgeldkonten, bei denen der Zins höher als die Inflationsrate ist. „Die Zinsanhebungen der Zentralbanken in 2023 sollten ihren Höhepunkt erreicht haben. Jetzt bietet sich die Chance für Anlegerinnen und Anleger, sich die guten Konditionen auch langfristig zu sichern“, fasst es Dr. Stefan Kempf, Experte bei der TARGOBANK, zusammen. Das bedeutet für dieses Jahr: Klassische Anlageformen können das Sparportfolio wieder sinnvoll ergänzen.

Hinzu kommt, dass der Sparerfreibetrag für das vergangene und für dieses Jahr auf 1.000 Euro für Ledige (vorher 801 Euro) und auf 2.000 Euro (zuvor 1.602 Euro) für Verheiratete angehoben wurde. Das bedeutet, dass sich Sparen aktuell sogar noch mehr lohnt, selbst bei kleineren Beträgen.

Flexibilität statt mehr Vergütung: Der Fachkräftemangel mischt den Arbeitsmarkt auf

Beruflich kann das neue Jahr ebenfalls positiv verlaufen. Denn aufgrund des Fachkräftemangels haben viele Arbeitnehmende trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten aktuell großen Verhandlungsspielraum bei potenziellen neuen Arbeitgebern. Das muss nicht immer gleich die Forderung nach höherem Gehalt sein. Stattdessen wünschen sich viele mehr Freiheiten im Job – sei es, selbst entscheiden zu können, wann man Homeoffice macht, eine reduzierte Wochenarbeitszeit oder flexible Arbeitsmodelle. Rund 70 Prozent der Befragten einer aktuellen Arbeitsmarktstudie von Xing stimmen der Aussage zu, dass sich Arbeitgeber um eine ansprechende Unternehmenskultur kümmern müssen, um attraktiv zu bleiben.

Wie das aussehen kann, zeigt unter anderem auch die TARGOBANK. Denn wir bieten beispielsweise sogar Ausbildungen in Teilzeit an, wenn wir dadurch eine bessere Balance aus Arbeit und Privatzeit für unsere Kolleginnen und Kollegen finden können. Für unsere Bestrebungen als Arbeitgeberin werden wir regelmäßig ausgezeichnet, auch weil wir mit kreativen Ideen potenzielle neue Mitarbeitende ansprechen, wie beispielsweise mit unserem Azubi-Game. Interne Mobilität wird bei uns gerne gesehen und gefördert.

Hinzu kommen weitere Zusatzleistungen wie unter anderem IT-Leasing, bezahlte Sonderurlaubstage bei besonderen Ereignissen, Weiterbildungen und Nachwuchsförderprogramme, Gesundheitschecks am Arbeitsplatz, das Fitnessprogramm Gympass, Mobilitätsleistungen wie Jobfahrräder und das Deutschlandticket sowie die Möglichkeit, sich während der Arbeitszeit sozial zu engagieren. In den aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben wir außerdem unseren Kolleginnen und Kollegen überdurchschnittliche Inflationsboni ausgezahlt, um sie zu unterstützen. Zudem bieten wir gleiche Chancen für alle und setzen uns aktiv für Vielfalt in allen Facetten ein – sowohl im Büro als auch in unserer Gesellschaft.

Spannende Aufgaben, ein flexibler Arbeitsrahmen und eine gute Vergütung erwarten auch unsere Bewerberinnen und Bewerber für unsere offenen Positionen. Ein Blick auf neue Karriereoptionen ist immer lohnend!

Reparieren statt wegwerfen: Repair-Cafés werden immer populärer

In immer mehr Städten öffnen sogenannte Repair-Cafés, in denen man Hilfe bei der Reparatur von Elektrogeräten, Klamotten oder Spielzeug erhält. Erfahrene Menschen sind hier meist ehrenamtlich am Kleben, Löten und Flicken, damit alte Sachen nicht in den Müll wandern, sondern weitergenutzt werden können. Dabei bezahlen Besuchende in der Regel nur die Ersatzteile, die Reparatur ist gratis.

Die Cafés treffen auf rege Nachfrage, denn es gibt viele Gründe, warum sich immer mehr Menschen fürs Reparieren entscheiden: Den alten HiFi-Plattenspieler gibt es nicht mehr auf dem Markt, die Klamotten sollen aus Kostengründen genäht, statt durch neue ersetzt werden, oder sie möchten einfach Müll vermeiden, indem sie den kaputten Fahrradreifen flicken, statt ihn wegzuwerfen. Laut Verbraucherzentrale gibt es bereits über 1.000 Repair-Cafés in Deutschland. Auf diversen Websites kann man auch eine Reparaturwerkstatt in seiner Nähe finden.

 

Bildquellen: Titelbild: AdobeStock / ฟ้า ใส

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