Thema: Nachhaltigkeit | Datum: 25.05.2023

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Startschuss für den weltweit ersten enkelfähigen Stadtteil

Initiative Urban Zero

Duisburg Ruhrort will bis 2029 umweltneutral sein – die TARGOBANK unterstützt das.

Umweltneutral ist nicht unbedingt das Erste, was vielen zu Duisburg Ruhrort einfällt. Der Stadtteil ist geprägt vom Duisburger Hafen, Industriekulissen aber auch dem Zusammenfluss von Rhein und Ruhr. Genau dieser Stadtteil soll nun dank der Initiative Urban Zero bis 2029 keine negativen Auswirkungen mehr auf die Umwelt haben. Mit anderen Worten: Duisburg Ruhrort wird enkelfähig.

Das ist weltweit der erste Versuch, einen Stadtteil innerhalb weniger Jahre nicht nur klimaneutral zu gestalten, sondern darüber hinaus auch die Artenvielfalt zu sichern, Böden und Gewässer zu schützen und nicht zuletzt auch die Lebensqualität der Bewohner*innen zu verbessern.

Ein gemeinsames Ziel

Getragen wird die Projektgesellschaft Urban Zero von der Stadt Duisburg und den Unternehmen Haniel, GEBAG, duisport und GreenZero. Auch die TARGOBANK unterstützt die Initiative als Sponsor des ersten Urban Zero Festivals am 13. Mai 2023. „So ein Projekt kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen – die Unternehmen und Einrichtungen vor Ort, aber auch die Bewohner*innen“, betont Michael Bremenkamp, Ressortleiter im TARGOBANK Kundencenter, „Urban Zero werden wir bei Bedarf auch in Zukunft gerne unterstützen, denn wir wollen genau solche ökologischen Transformationen fördern.“ Und so war die Bank beim Urban Zero Festival am 13. Mai nicht nur als Sponsor, sondern auch mit einem Stand vertreten – eine tolle Gelegenheit, sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen.

Frederic Frieske, Martina Grotstollen, Natalia Sola Diaz, Manuela Oliverio-Bekmezcioglu, Nagihan Kilickaya aus dem Insolvenzteam mit Michael Bremenkamp

„Urban Zero passt super in die Strategie der Bank und ist ein Projekt an unserem größten Standort“, erklärt Theo Peters von der Green & Social Initiative, „deswegen freuen wir uns ganz besonders über die Mitarbeitenden aus dem Stadtteil und der Umgebung, die uns dabei unterstützen.“ Eine davon ist Martina Grotstollen aus dem Forderungsmanagement: „Als Ruhrorterin brenne ich für das Thema Urban Zero. Mein Ehemann Dirk ist der Vorsitzende des Ruhrorter Bürgervereins. Wir sind daher sehr gut vernetzt und setzen uns in jeder Hinsicht sozial für den Stadtteil und seine Bewohner ein. Wir organisieren viele Veranstaltungen und fühlen uns damit sehr wohl. Toll, dass die TARGOBANK sich auch hier vor Ort engagiert – und besonders schön, dass meine Kolleg*innen des Insoteams mich heute begleiten.“

Ein buntes Fest

Das Urban Zero Festival ist dabei der Startpunkt, mit dem die Initiative für alle im Stadtteil und darüber hinaus erlebbar wird und mit dem es in die Umsetzung geht. Ziel war es, die Ruhrorter*innen für die Urban Zero Idee zu begeistern, Projektziele und erste Ergebnisse aufzuzeigen, eine Gruppe von Bürger*innen zu gewinnen, die ihre durchschnittlichen privaten Emissionen etc. pro Haushalt aufzeigt und natürlich weitere Ideen bei den Ruhrorter*innen selbst einzusammeln. Dabei gab es für die Besucher*innen eine Mischung aus Familienunterhaltung, Musik, Catering aber auch diversen Informationsständen zu erleben. Am Stand der TARGOBANK konnten Besucher*innen sich über unsere CSR Strategie und Initiativen informieren, Leinentaschen mit Motiven aus der Natur bedrucken lassen und auch direkt ausmalen.

Jetzt geht es weiter

Damit Ruhrort enkelfähig wird, ist noch viel zu tun. Grob kann der Prozess in drei Phasen aufgeteilt werden:

  • Analyse und Bewertung der verschiedenen Umwelteinflüsse vor Ort
  • Reduktion der Umwelteinflüsse durch konkrete Maßnahmen
  • Kompensation der nicht vermeidbaren Einflüsse durch die Entwicklung leistungsstarker vielfältiger Ökosysteme.

Urban Zero steht dabei kurz vor dem Abschluss der ersten Programmphase, in der die Emissionen im Stadtteil Duisburg-Ruhrort analysiert wurden. Mit dem Eintritt in die zweite Phase geht es darum, die Emissionen durch mehrere Projekte zu reduzieren und dabei die Unternehmen, Partner und Bürger*innen einzubeziehen. Damit soll Ruhrort zu einem Ort werden, der Wohnen, Lernen und Arbeiten in einem lebenswerten Umfeld ermöglicht. „Als Duisburger Unternehmen möchte die TARGOBANK mit ihren Mitarbeitenden diese Transformation nicht nur unterstützen, sondern ein aktiver Teil davon sein“, so Theo Peters, „interessierte Mitarbeitende sind herzlich eingeladen, sich per Mail bei der Green & Social Initiative zu melden oder sich in unserer COM.UNITY zu informieren.“

Redaktion: Swenja Voebel

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