Ein Mann und eine Frau stehen neben vier kleinen Mädchen, die rosa Oberteile tragen. Die Frau trägt eine Sonnenbrille und hat dunkles, lockiges Haar. Im Hintergrund sieht man eine Wand und einen Stuhl. Auf dem Boden liegt ein buntes Puzzle-Spielzeug. Die Mädchen haben Zöpfe und lächeln, während eines von ihnen einen Daumen nach oben zeigt.
Thema: Verschiedenes | Datum: 17.08.2026
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Hilfe für ein Kind in Not

Ein TARGOBANK Team übernimmt Verantwortung

Eylem Bektas-Gesenberg organisiert gemeinsam mit ihrem Team eine Patenschaft für ein Kind in Gaza. Die Kolleg*innen aus dem Produktservice setzen sich für eine regelmäßige Spende ein – und damit ist das Engagement noch lange nicht vorbei.

Für die Kolleg*innen drehte sich in den letzten Monaten alles um MEHR:GUTES – einen Teil des Wegweisers im Rahmen der Operations Strategie des Kundencenters in Duisburg, der das nachhaltige Engagement der Kolleg*innen für unsere Umwelt und Gesellschaft in den Fokus setzt. Das Team Kreditbuchungen im Produktservice verschafft einem Kind in Gaza für mehr als zwei Jahre wertvolle Hilfe. Eylem Bektas-Gesenberg, Customer Expert Direktservice und seit 23 Jahren bei der TARGOBANK, erzählt uns, wie es zu diesem Engagement kam.

Eylem macht den Anfang

Begonnen hat alles im vergangenen November. Da erhält Eylem einen Anruf. Eine Freundin, die im Vorstand des Vereins Transaidency aktiv ist, fragt, ob Eylem sie für einige Tage nach Kairo begleiten kann. Sie wollen dort Geflüchtete aus Gaza unterstützen. Eylem ist sofort bereit. „Wir haben die Kinder dort mit Schulmaterialien versorgt“, erzählt Eylem, selbst Mutter von zwei Kindern. „Die Reaktionen haben mich ungemein berührt. Das hat mir noch einmal bewusst gemacht, in welchem Überfluss wir leben und wofür wir jeden Tag dankbar sein können. Das verändert den Blick.“

Zurück in Deutschland stellt Eylem ein Foto der Reise als Profilbild in den sozialen Medien ein – und bringt damit den nächsten Stein ins Rollen: Ihre Teamleiterin Sarah Daun spricht sie darauf an. Daraus entstand die Idee, MEHR:GUTES in den Fokus zu setzen und gemeinsam als Team die Patenschaft für ein Kind in Gaza zu übernehmen. Eylem machte ihren Kolleg*innen den Vorschlag – und so entstand aus einer spontanen Reise nach Ägypten ein Herzensprojekt, das mittlerweile ein ganzes Team bewegt.

Kleine Aktionen, große Wirkung

Ein kleines Mädchen mit dunklen, langen Haaren steht vor einer weißen Wand. Sie trägt ein ärmelloses, blaugraues Kleid mit einer Schleife am Kragen. Ihr Gesichtsausdruck ist neutral und ernst.
Das Patenkind Jouan Abu Jabbah

Um die Patenschaft über einen längeren Zeitraum zu sichern, sammelt das Team Spenden. Die Organisation der Patenschaft und die regelmäßige Auszahlung der Spende übernimmt der Verein Transaidency. Sobald das Vorhaben feststand, ging es direkt ans Spendensammeln für das zugeteilte Patenkind: Jouan Abu Jabbah. Sie ist vier Jahre alt, Halbwaise und lebt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einer Zeltstadt in Gaza. Dank Transaidency und dem Einsatz der Kolleg*innen bekommt sie Unterstützung. Eine Patenschaft von monatlich 50 Euro ermöglicht ihr Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung und Bildung.

Die Ideen, um an Spenden zu kommen, sprudeln reichlich. Den Anfang macht im Juni eine Keks-Aktion. Die Kolleginnen und Kollegen verkaufen in ihrer Abteilung im Kundencenter Duisburg Selbstgebackenes gegen einen freiwilligen Betrag. Anfang Juli nimmt Eylem an einem 25-Kilometer-Megamarsch in Düsseldorf teil. Für jeden gelaufenen Kilometer spenden die Kolleginnen und Kollegen einen vorher festgelegten Geldbetrag. Mitte Juli organisiert das Team eine online-Auktion in der gesamten Abteilung. Versteigert werden Sachspenden, u.a. die Duisburg-Edition Monopoly, Adidas-Schuhe mit dem TARGOBANK Logo oder Notizbücher. Viele kleine Aktionen, die eine Menge Gutes bewirken: Knapp 1.500 Euro sind dadurch zusammengekommen – was die nächsten zweieinhalb Jahre Patenschaft für Jouan sichert. Am 10. September wird Eylem nach Berlin fahren, um dort zum zehnjährigen Bestehen von Transaidency den Spendenscheck ihres Teams zu überreichen. Der Tag ist für sie jedoch kein Abschluss eines erfolgreichen Projektes, sondern nur ein Meilenstein. Denn längst gibt es neue Überlegungen.

Spenden ist mehr als Geld, es ist ein Signal

Auch für die kommende Zeit ab Oktober steht die Agenda. Das Team möchte dann den Verein als solches unterstützen, um weitere humanitäre Hilfsprojekte zu ermöglichen: mit Geld für Zeltschulen, Wasserversorgung und Lebensmittel, um dort zu helfen, wo die Not gerade am größten ist. Eylem weiß, wie herausfordernd es ist, Menschen dauerhaft zum Spenden zu motivieren. „Für einen Verein wie Transaidency ist es schwer, Gelder zu erhalten, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit für ein Thema nachlässt. Aber die Probleme verschwinden ja deshalb nicht. Dabei sind Spenden mehr als nur finanzielle Hilfe. Sie zeigen: Wir haben euch nicht vergessen, ihr seid nicht allein.“ Für das Team ist es ein klares Zeichen der Menschlichkeit und Solidarität. Deshalb machen sie weiter.

Eine Frau sitzt auf einem blauen Sofa in einem modernen Raum. Sie trägt ein hellblaues Kleid mit gelben Blumenmotiven und eine lange Kette. In ihrer Hand hält sie einen Preis. Im Hintergrund sind Pflanzen und ein Tisch sichtbar.
Für das Engagement erhielt das Team eine interne Auszeichnung

Ehrenamtliche Hilfe wirkt in beide Richtungen

Einem Kind in Gaza zu einem besseren Leben zu verhelfen, verändert. Nicht nur den Blick, sondern auch ein stückweit die Persönlichkeit. „Dass meine Familie gesund ist und wir hier in Sicherheit leben können, ist so ein Privileg. Dieses Bewusstsein macht mich gelassener in meinem Alltag. Durch mein Engagement habe ich gemerkt, wie viel ich auf die Beine stellen kann und was wir als Team bewegen können. Das erweitert den Horizont“, beschreibt Eylem ihr Erleben. Sie ist dankbar für die Chance. Und sie entdeckt dadurch ganz neue Talente an sich. „Heute starte ich Aufrufe, organisiere Projekte und moderiere Meetings. Noch vor drei Jahren hätte ich nicht gedacht, dass das in mir steckt. Ich bin auch ein bisschen stolz auf mich.“

Im August stellt Eylem das Team-Projekt in einem Abteilungs-Call vor. Vielleicht gelingt es ihr, noch weitere Kolleginnen und Kollegen zum Mitmachen zu bewegen. Denn Helfen verbindet und gemeinschaftlich geht einfach mehr.

Wer mehr wissen will

Transaidency ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen in Krisen- und Konfliktregionen unterstützt. Neben humanitärer Soforthilfe engagiert sich der Verein unter anderem in den Bereichen Bildung und gesellschaftliche Teilhabe und arbeitet dabei eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Mehr Infos gibt es unter www.transaidency.org.

Eylem hat auch einen Podcast zur Geschichte aufgenommen. Den Podcast sowie alle weiteren Updates zur Patenschaft finden TARGOBANK Mitarbeitende in der Produktservice Community. Zusätzliche Informationen zu den fünf Wegweisern der Ops@27 Operations Strategie finden sich in Pixis und in der voilà.

Redaktion: voilà-Redaktionsteam

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