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Grüße aus… Fuerteventura

In unserem Format „Grüße aus …“ stellen Ihnen regelmäßig Kolleg*innen ihre Städte vor – oder wie in dieser Ausgabe ihre liebsten Reiseziele. Aus ganz persönlicher Perspektive verrät uns heute Andrea Wünkhaus, was Sie bei einem Besuch auf Fuerteventura auf keinen Fall verpassen sollten.

Fuerteventura ist eine der sieben Kanarischen Inseln und liegt im Atlantischen Ozean, rund 120 Kilometer westlich der marokkanischen Küste. Nach Teneriffa ist sie die zweitgrößte Insel der Kanaren, mit einer Fläche von 1659,74 km² und ca. 119.732 Einwohnern.

Die kanarischen Inseln gehören zu Spanien, liegen jedoch im atlantischen Ozean vor der nordafrikanischen Westküste. (Bild (c) Adobe Stock / Peter Hermes Furian)
Der Flughafen von Fuerteventura heißt Puerto del Rosario. Die offizielle Flugzeit beträgt von Düsseldorf aus 4 Stunden und 30 Minuten – aber durch den guten Rückenwind ist man meistens schneller am Zielort. (Bild (c) Adobe Stock / ii-graphics)

 

In Anlehnung an die spanischen Wörter „fuerte“ (stark) und „viento“ (Wind) wird Fuerteventura oft auch „Insel des starken Windes“ genannt. Das ist auch durchaus zutreffend – vor allem Surfer und Segler kommen hier auf ihre Kosten. Tatsächlich stammt der Name der Insel aber wahrscheinlich von den katalanisch-mallorquinischen Seefahrern, die sie im Laufe des 14. Jahrhunderts besucht haben. Deren romanische Ortsbezeichnung setzt sich zusammen aus dem Adjektiv „fuerte“ und dem Substantiv „ventura“, was mit „die große Glückselige“ übersetzt werden kann. „Auch ein sehr passender Name“, findet Andrea Wünkhaus.

 

 

„2012 war ein turbulentes Jahr für meine Familie und wir suchten ein Reiseziel, das uns Ruhe und Erholung bietet“, erzählt Andrea Wünkhaus. „Nach einigen Internetrecherchen sind wir letztendlich auf Fuerteventura gestoßen. Die genannten Temperaturen, die selbst im Winter bei mindestens 19 Grad im Schatten angeben wurden, haben auch mich (Frostbeule) überzeugt. Aber ein Hoodie im Gepäck darf nie fehlen, denkt immer an den Wind!“

 

Mindestens zweimal im Jahr verbringe ich inzwischen mit meinem Lebenspartner gemeinsame Zeit auf Fuerteventura. Oftmals treffe ich dort meine Familie (meine Nichte und meine Zwillingsschwester) und meine Freunde. Um unabhängig zu sein, buchen wir uns gerne einen Leihwagen und erkunden damit die Insel.
Ich liebe die kilometerlangen weißen Sandstrände in den Orten Jandia, Morro Jable, Costa Calma und Corralejo.
Vereinzelt trifft man auf Läufer und Wanderer und…
… kann den Wind- und Kite-Surfern oder…
… Wellenreitern zuschauen oder probiert es selber mal aus.
Möchte man den Strand genießen, dann hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man packt seine Strandtasche und legt sich mit seinen Handtüchern in den Sand...
...oder man gönnt sich eine der zahlreichen Liegen und Sonnenschirme am Strand. Aber Achtung! Die Benutzung ist kostenpflichtig, denn diese werden zentral von den Gemeinden betrieben!
Reist man über die Insel, dann sieht man auch die tiefschwarzen, feinen Strände in Tarajalejo und Ajuy. Ajuy ist ein kleines Fischerdorf und dort heißt der Strand, auf Grund blutiger Piratenangriffe, Playa de los Muertos – „Strand der Toten“. Offiziell wird er aber Calesta Negra, die „Schwarze Bucht“ genannt.
Wegen den starken Strömungen sollte man beim Schwimmen unbedingt auf die Flaggenfarbe achten. Ich selbst sammle gerne Strandgut für zu Hause. Hier am Strand findet man schöne, glattgeschliffene Steine in verschiedenen Farben…
… und kann die Höhlen von Ajuy erkunden.
Und dann gibt es noch eine weitere Besonderheit! Ich liebe Popcorn – Ihr auch? Dann besucht unbedingt den einmaligen Strand Playa de Majanicho - „Popcorn Bay/Beach“.
Dieser sieht aus wie gepuffter Mais und besteht aus weißen, kalkhaltigen, versteinerten Algen.
Ihr findet den Strand am Endes eines Feldweges nordwestlich des Ortes Corralejo.
Wenn wir schon vom Essen sprechen und ihr bereits in Corralejo seid, dann besucht unbedingt den Hafen und geht in eines der einheimischen Restaurants.
Die leckeren spanischen Gerichte bestehen oftmals aus Fisch, Kartoffeln, Gemüse, Käse und Schinken.
Kleiner Insider-Tipp: Solltet ihr im Ort Vegas haltmachen, …
…dann besucht das Restaurant Antonio. Das Restaurant besitzt einen kleinen Wintergarten und die Speisen werden frisch zubereitet.
Einer meiner Favoriten ist hier der extrem leckere Tapas-Teller.
Die Landschaft von Fuerteventura ist sehr karg. Man sieht viele Berge, davon sind einige Vulkane, und eine Menge Gestein.
Wer sich aber für Kultur- und Kunst begeistert, findet überall auf der Insel etwas. Besucht unbedingt den Leuchtturm „Punta La Entallada“.
Er liegt an der Ostküste in der Nähe des Ortes Las Playitas in Tuneje und hat einen fantastischen Panoramablick.
Oder ihr besucht das Museum des Majorero (Käse Museum) in Antigua, Eintritt für Erwachsene 4€.
Es gibt einen allgemeinen Teil über Fuerteventura und dann bekommt ihr einen guten Einblick in die Käse-Herstellung.
Das Ganze wird mit einem tollen Ausblick über die Landschaft und einem Besuch des Kaktusgartens abgerundet. Wichtig zu wissen: Montags sind die Museen geschlossen.
Für diejenigen, die lieber Kunst mögen, gibt es auch viel zu entdecken, und das sogar kostenfrei.
Überall auf der Insel, häufig an den Übergängen zum Strand, sind Skulpturen aus Stein und Metall ausgestellt.
Graffiti-Künstler gestalten Unterkünfte, Haus- oder Tunnelwände.
Mein Fazit: Es gibt so viel Tolles zu entdecken.
Nos vemos pronto en Fuerteventura.

 

Wer Lust hat mehr über die Insel zu erfahren und Insider-Tipps benötigt, kommt in die Facebook-Gruppe: Fuerteventura Halbinsel Jandia. Lasst Euch überzeugen – Fuerteventura ist ein Besuch wert!

Eure Andrea

 

Schlagworte:
Redaktion: Ulli Höbel