
Berufe bei der TARGOBANK
Traumjob Digitalisierungmanagerin: weil Digitalisierung die Zukunft ist
„Berufe bei der TARGOBANK“ stellt interessante Jobs vor, die man im Bank-Alltag nicht unbedingt erwartet, die daraus aber mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind. Denn Jobprofile und Tätigkeitsbereiche sind bei der TARGOBANK so vielfältig wie ihre Mitarbeitenden. So zum Beispiel auch der Job von Chiara Woock, die Digitalisierungsmanagerin bei der TARGOBANK ist.
Hallo Chiara… wie bist du zu deinem Job gekommen?
Nach meinem Abitur habe ich mich erst einmal gefragt, was ich eigentlich machen möchte. Mir war ziemlich schnell klar: Ich will studieren. Aber nur Theorie? Das wäre nichts für mich gewesen. Deshalb habe ich mich für ein duales Studium bei der TARGOBANK entschieden. Während der drei Jahre Studium war ich im Forderungsmanagement der Bank tätig. Nach meinem Bachelor in Business Administration bin ich dann in meiner Heimatabteilung in Duisburg als Expertin für Prozesse in Teilzeit eingestiegen. Und ehrlich gesagt: Der Schritt in die digitale Transformation kam eher unerwartet. Es wurde eine Stelle frei und ich dachte mir: Warum nicht einfach ausprobieren? So bin ich als Digitalisierungskoordinatorin gestartet und habe mich vor allem um die zentrale Organisation des Projektmanagements für alle Digitalisierungsinitiativen gekümmert. Außerdem habe ich Projektmanagerinnen und Projektmanager unterstützt und mich mit Projektcontrolling und Risikomanagement beschäftigt. Parallel dazu konnte ich durch das Programm „Studieren mit der TARGOBANK“ meinen Master in Wirtschaftspsychologie an der FOM in Düsseldorf im Oktober 2024 erfolgreich abschließen. Seit kurz vor Abschluss meines Masters, um genau zu sein, seit August 2024, bin ich Digitalisierungsmanagerin im Team Digital Factory & Projects – und ich könnte mir aktuell keinen besseren Job vorstellen.
Erzähl uns doch mal, welche Aufgaben du in deinem Tätigkeitsbereich hast und wie dein Arbeitsalltag aussieht.
Einen klassischen Arbeitsalltag gibt es bei mir eigentlich nicht – dafür ist mein Job viel zu vielseitig. Mein Tag hängt stark davon ab, an welchen Projekten ich gerade arbeite. Meist starte ich früh im Büro und verschaffe mir erstmal einen Überblick: E-Mails checken, Themen sortieren und Prioritäten setzen. Vormittags stehen oft Meetings an, entweder mit meinem Team oder mit Projektbeteiligten. Da geht es darum, den aktuellen Stand zu besprechen, nächste Schritte festzulegen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Im Laufe des Tages arbeite ich dann an meinen eigenen Projekten, zum Beispiel an Konzepten oder Präsentationen zu verschiedenen Digitalisierungsthemen. Dabei bin ich viel im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen, weil gute Lösungen oft nur entstehen, wenn man verschiedene Perspektiven zusammenbringt. Das Ziel unserer Projekte ist dabei immer, Prozesse zu verbessern, Abläufe einfacher zu machen und sowohl das Kundenerlebnis als auch den Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden weiterzuentwickeln.
Kannst du ein konkretes Beispiel geben, worum es bei solchen Projekten geht?
Klar! Ein Projekt, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist das Thema Barrierefreiheit. Das Thema wirkt auf den ersten Blick oft abstrakt. In der Praxis zeigt sich aber schnell, wie entscheidend es ist, vor allem im digitalen Umfeld. Barrierefreiheit sorgt dafür, dass Angebote für möglichst viele Menschen zugänglich sind, zum Beispiel für Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit. Konkret bedeutet das: Durch gezielte Anpassungen können Kundinnen und Kunden mit Screenreader jetzt alle Funktionen im Online-Banking nutzen – von der Navigation bis hin zur Überweisung. Inhalte sind klarer strukturiert, Kontraste verbessert und Texte verständlich formuliert. Solche Maßnahmen machen einen echten Unterschied für Kundinnen und Kunden genauso wie für Mitarbeitende. Unsere digitalen Lösungen werden nicht nur immer inklusiver, sondern auch insgesamt nutzerfreundlicher. Generell arbeite ich an ganz unterschiedlichen Themen – von Digitalisierungsprojekten bis hin zu regulatorischen Anforderungen. Dabei geht es oft darum, Prozesse so zu gestalten, dass sie effizient, verständlich und gleichzeitig regelkonform sind. Genau diese Mischung macht meinen Job für mich so spannend.
Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?
Am meisten Spaß macht mir an meinem Job zu sehen, dass aus Ideen am Ende echte Lösungen werden. Besonders schön finde ich es, wenn ich ein Thema von der ersten Überlegung bis zur konkreten Umsetzung begleiten kann. Das war bei mir beim Projekt zur Barrierefreiheit der Fall. Hier war besonders greifbar, dass es bei der Digitalisierung nicht nur um Technik geht, sondern vor allem darum, den Alltag für andere Menschen spürbar zu verbessern. Und genau das motiviert mich jeden Tag.
Was meine Arbeit auch besonders macht, ist die Mischung aus unterschiedlichen Themen und Menschen. Kein Projekt ist wie das andere und ich bekomme ständig neue Einblicke in verschiedene Bereiche der TARGOBANK. Ein Teil, der mir auch besonders viel Spaß macht, ist die interne Forschung. Ich hole Feedback von Mitarbeitenden ein und schaue, wie unsere Digitalisierungsprojekte im Alltag wirklich ankommen. Dabei sehe ich direkt, wo wir noch besser werden können – und gleichzeitig, was schon gut funktioniert. Das fühlt sich nicht nur sinnvoll an, sondern hat auch einen Mehrwert für alle. Und schließlich ist motiviert mich auch die Verantwortung für viele Projekte, die eine bankweite Relevanz haben. Wenn ein Projekt die gesamte Bank betrifft, stellt uns das zwar manchmal vor Herausforderungen, löst aber vor allem große Freude aus, wenn wir sehen, dass wir damit unsere Kolleginnen und Kollegen unterstützen, Prozesse optimieren und vereinfachen. Genau diese Kombination aus Wirkung, Abwechslung und Zusammenarbeit macht meinen Job für mich so besonders.
Wo siehst du Herausforderungen in deinem Beruf?
Herausforderungen gibt es in meinem Job auf jeden Fall, vor allem, weil es selten die eine perfekte Lösung für alles gibt. Jedes Projekt ist anders und muss individuell gedacht werden. Eine große Herausforderung ist es, den Überblick zu behalten. Digitalisierung betrifft viele Bereiche gleichzeitig, deshalb ist es wichtig, alle Abteilungen einzubeziehen und gemeinsam eine Lösung zu finden, die für alle funktioniert. Oft haben verschiedene Bereiche unterschiedliche Erwartungen – daher ist es wichtig, zu vermitteln und alle auf einen gemeinsamen Stand zu bringen. Gleichzeitig versuche ich, Projekte sinnvoll miteinander zu verbinden und Ressourcen gut zu nutzen. Das heißt für mich vor allem, mit bestehenden Tools und Strukturen so zu arbeiten, dass Abläufe gut ineinandergreifen und wir möglichst effizient vorankommen. Außerdem ist es wichtig, Veränderungen verständlich zu erklären, damit sie von Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden gut angenommen werden. Aber genau das macht den Job für mich so spannend: Ich arbeite an digitalen Zukunftsthemen, die etwas verändern und sehe am Ende ganz konkret, was wir bewegt haben.
Weitere spannende Antworten zu ihrer Arbeit verrät Chiara im Video:




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