Thema: Menschen | Datum: 18.01.2023

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Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein.

Dringend Stammzellspender*in für Maximilian gesucht

Nachdem Maximilian letztes Jahr an Blutkrebs erkrankte und nach erfolgter Chemotherapie die Chancen zur Heilung zunächst sehr gut standen, brachte eine erneute Untersuchung die traurige Gewissheit: Der Krebs war zurück und eine Heilung durch weitere intensive Chemotherapien ausgeschlossen. Seine einzige Hoffnung ist nun eine Stammzellspende. Helfen Sie Maximilian dabei, die Krankheit endgültig zu besiegen.

Jeder Tag zählt bei der Suche nach eine*r geeigneten Stammzellspender*in. Das weiß auch Bianca Staubach, Tante des 6-jährigen Maximilian, aus der Abteilung Kredit- & Händlerservice. „Wir waren sehr erleichtert als die Ärzte uns letztes Jahr sagten, dass Max Behandlung gut anschlägt und er den Krebs besiegen würde. Doch jetzt ist der Blutkrebs zurück, und er ist sogar noch aggressiver als vorher“, erzählt sie. „Innerhalb der Familie konnte leider keine passende Spenderin bzw. kein passender Spender gefunden werden und damit begann für uns der Wettlauf gegen die Zeit.“

Maximilians Familie startete bereits unterschiedliche Aufrufe, um den einen „genetischen Zwilling“ für die Stammzellspende zu finden. Neben RTL riefen auch der Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Gladbeck e.V., Wilhelm Walter, aus Maximilians Heimatstadt sowie der Bürgermeister Tobias Stockhoff der Stadt Dorsten die Bevölkerung dazu auf, sich typisieren zu lassen. „Bisher haben sich bereits 500 Menschen für Max registrieren lassen. Das ist unglaublich und dafür sind wir unheimlich dankbar“, so Bianca Staubach. „Dennoch war bisher leider kein*e potenzielle*r Spender*in dabei.“

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann helfen und sich unter www.dkms.de/maximilian ein Registrierungsset bestellen. Die Typisierung ist für potenzielle Spender*innen kostenlos.

Maximilian ist nur einer von mehreren tausend Menschen in Deutschland, der auf eine passende Stammzellspende wartet. „Helfen auch Sie mit und lassen Sie sich typisieren“, bittet Petra Friedrich, Ressourcen Management Operations, die sich bereits seit vielen Jahren für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei engagiert. „Die Registrierung bei der DKMS geht ganz einfach. Und wenn es dann tatsächlich zur Spende kommt, reicht in den allermeisten Fällen sogar eine Bluttransfusion. Nur in ca. 10% der Fälle kommt es tatsächlich zu einer Knochenmarkentnahme“, erklärt sie. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich noch mehr Targobankerinnen und Targobanker typisieren lassen.“

Sie sind bereits registriert und möchten Maximilian trotzdem gerne helfen? Auch Geldspenden helfen, Leben zu retten. Denn für die Aufnahme einer neuen Spenderin oder eines neuen Spenders entstehen der DKMS jedes Mal Kosten in Höhe von 40 Euro. Angaben zum DKMS-Spendenkonto finden Sie auf folgender Seite: https://www.dkms.de/aktiv-werden/online-aktionen/maximilian.

Leben retten kann so einfach sein – machen Sie mit!

Redaktion: Stephanie Heinze

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