Ein Bild zeigt ein Holzhaus für Fledermäuse an einem Baum, ein Schild der TARGOBANK Akademie und mehrere Bienenstöcke in einer grünen Landschaft.
Thema: Nachhaltigkeit | Datum: 28.10.2026
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Mit allen Sinnen Sinn erleben

Biodiversität macht Schule in Radevormwald

Auf dem Gelände unserer Trainingsakademie in Radevormwald ist in den letzten zwei Jahren ein naturnaher Lebensraum entstanden. Wer hier zu Gast ist, kann nicht nur sehen, was aus den Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität geworden ist, sondern riecht, hört und schmeckt es auch.

Es summt gewaltig auf dem Gelände rund um die TARGOBANK Akademie. Bienen und andere Insekten tummeln sich auf Obst- und Wildblumenwiesen, wo vorher nur Rasen war. „Die Natur lässt sich Zeit. Sichtbare Erfolge unserer Bemühungen, hier die Artenvielfalt zu schützen, stellen sich erst nach einer Weile ein. Dann aber mit ganzer Pracht“, beschreibt Theo Peters, Master Kommunikationsmanager, die Entwicklung vor Ort. Vor zwei Jahren haben er und Birgit Kind, Site Managerin der Akademie und beide aktiv in der Green & Social Initiative, ein Konzept zum Erhalt der Biodiversität für den Standort erarbeitet. Birgit Kind ergänzt: „Als ich hier vor fünf Jahren die Stelle übernommen habe, war alles immer sehr akkurat gemäht. Ich habe mir gewünscht, dass es bunter, wilder und natürlicher wird.“

Viel Platz für Ideen und tierische Gäste

Die Wünsche und Ideen der beiden, die Fläche naturnah umzugestalten, hat ein ortsansässiges Gartencenter umgesetzt, das auch die Pflege der Anlage übernimmt. Zu entdecken gibt es heute hauseigene Bienenstöcke, Vögel- und Fledermauskästen sowie Insektenhotels, eine Streuobstwiese und Beerensträucher, eine Wildblumenwiese, Unterholz und Aststapel als Unterschlupf für Kleintiere und Insekten genauso wie einen kleinen Teich als Tränke. „An der Wasserstelle ist immer was los, hier tummeln sich Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten – ein echtes Naturschauspiel“, freut sich Birgit. „Das hat mich diesen Sommer dazu inspiriert, zu Hause selbst ein kleines Wasserbecken anzulegen.“

Mit einfachen Maßnahmen gegen Folgen des Klimawandels

Das war in diesem Hitzesommer auch bitter nötig. Die heißen, trockenen Tage haben Spuren hinterlassen. „Wir hatten eigentlich im Vorjahr neue Wildblumen angepflanzt“, erzählt Theo Peters. „Aber die sind aufgrund der Hitze und Trockenheit der letzten beiden Sommer eingegangen.“ Um dem gegenzuwirken, haben wir die Bäume dieses Jahr mit Bewässerungssäcke versorgt und einenkleinen Teich, als Insektentränke angelegt. „Es fühlt sich gut an, wenn man etwas tun kann, auch mit solchen kleinen Maßnahmen. Und es ergibt Sinn, dort anzupacken, wo wir im Alltag ohnehin verwurzelt sind“, ergänzt Birgit Kind. Gemeinsam für die Umwelt aktiv zu werden, entfaltet Wirkung und motiviert.

Naturschutz im Glas

Es motiviert umso mehr, wenn die Kolleginnen und Kollegen die Ergebnisse der Bemühungen nicht nur sehen können, sondern auch gleich riechen und schmecken. „Meine Familie liebt den Honig aus Rade“, schwärmt Akademie-Trainerin Jalini Nagarathnam. „Für meine Tochter gibt es keinen besseren, und wenn unser Vorrat leer ist, wartet sie lieber darauf, dass ich ein neues Glas mitbringe als einen anderen zu probieren.“ Damit ist die Tochter nicht allein. Die Nachfrage nach der süßen Ware, die in der HV in Düsseldorf, im Kundencenter in Duisburg und in der TARGOBANK Akademie verkauft wird, ist deutlich größer als das Angebot. „Wir haben sogar ein eigenes Label designen lassen“, berichtet Theo Peters. „Unser Honig ist wirklich erstklassig und an den Verkaufstagen immer schnell vergriffen.“

Die Obsternte hingegen lässt sich noch ein bisschen Zeit damit, auf der Beliebtheitsskala nach oben zu klettern. „Diesen Sommer wurde ich von unseren Gästen immer wieder erstaunt darauf angesprochen, dass unsere jungen Bäume schon Früchte tragen“, erzählt Birgit Kind. „Die Äpfel sind noch zu klein und zu sauer, um sie zu essen. Wir führen sie wieder der Natur zu. Aus den Mirabellen aber hat unser Küchenteam schon einen leckeren Kompott zaubern können und zum Frühstück serviert.“ Die kulinarische Zukunft klingt also vielversprechend.

Ganz strategisch und rein praktisch: der Wert der Nachhaltigkeit

Das schöne Gelände macht sicht- und erlebbar, worum es dem Unternehmen mit der Förderung geht. Einmal im Monat erläutert Theo Peters neuen Kolleginnen und Kollegen beim Mein Start@TARGOBANK Seminar, was Nachhaltigkeit bei der TARGOBANK bedeutet: „Soziales und ökologisches Engagement ist bei uns ein wichtiges, strategisches Thema. Auf unserem Grundstück der Trainingsakademie in Radevormwald wird deutlich, wie Lernen und Naturschutz Hand in Hand gehen.“

Alle sind eingeladen, sich für nachhaltige Maßnahmen zu engagieren. Da ist es gut, wenn das Schulungsumfeld die richtige Inspiration gleich mitliefert. „Ich sehe jetzt häufig Teilnehmende, die nach Feierabend rund um die Akademie spazieren, um die Gegend zu erkunden“, schildert Birgit Kind. „Zur Ruhe kommen und Energie tanken – wo könnte das besser gehen, als in einer intakten Natur?!“

Nachhaltige Baumaßnahmen an unserer Akademie

Aufgrund von Wasserschäden wurde das Dach unserer Akademie kürzlich grundlegend saniert. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurde es nach den aktuellen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) mit einer modernen, hochwertigen Dämmung ausgestattet, um den Wärmeverlust nachhaltig zu minimieren. Die sanierte Fläche ermöglicht nun die Installation einer 65-kWp-Photovoltaikanlage, die etwa 20 bis 25 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Akademie decken wird. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2027 geplant. Zudem entstehen zusätzliche Kapazitäten für E-Ladesäulen, die schrittweise ausgebaut werden. Diese baulichen Maßnahmen tragen zur CO₂-Reduktion bei und leisten so einen indirekten Beitrag zum Artenschutz in Radevormwald.

Wissenswertes zum TARGOBANK Honig

An unserer TARGOBANK Akademie in Radevormwald leben vier Bienenvölker mit bis zu 200.000 Bienen zur Hochsaison. Bei einem Flugradius von 3 km umfassen sie ein Einzugsgebiet von über 28 km² und leisten an guten Tagen Millionen Blütenbesuche. Die Honigernte fällt je nach Bedingungen jedes Jahr unterschiedlich aus. In 2026 ernteten sie 90 Kilogramm Honig, abgefüllt in 400 Gläser à 250 Gramm. Der Standort am Waldrand ist dabei ideal, denn er ist windgeschützt und bietet ganzjährig Tracht (u.a. Hasel, Linde, Brombeere). Dank des ungespritzten Umfelds bleiben die Bienenvölker gesund, und der Honig ist rein. Noch vor Weihnachten können Mitarbeitende der TARGOBANK den Honig für den eigenen Bedarf oder als Geschenk erwerben. Verkaufsstandorte und Termine geben wir rechtzeitig bekannt.

Redaktion: voilà-Redaktion

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