Thema: Menschen | Datum: 21.05.2024

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Job-Turbo für Geflüchtete

Die TARGOBANK hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales im März und April Job Events für ukrainische Geflüchtete veranstaltet. Mit großem Erfolg: Drei Ukrainerinnen haben Anfang Mai bereits bei uns angefangen.

Der Einstieg in den Arbeitsmarkt ist für Geflüchtete ein wichtiger Schritt, um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Job-Turbo-Initiative ins Leben gerufen, die nach Abschluss von Integrationskursen einen schnellen Übergang in eine Arbeitsstelle oder eine Ausbildung erleichtern soll. Damit dies gelingt, ist die Politik auf die Unterstützung von Unternehmen angewiesen. Als erstes Großunternehmen in Duisburg hat die TARGOBANK an zwei Terminen jeweils rund 20 ukrainische Geflüchtete zu einem Job-Event in unser Kundencenter in Duisburg eingeladen – gemeinsam mit dem Jobcenter Duisburg und der Arbeitsagentur.

Vorgespräche mit der Bundesagentur für Arbeit

Im Vorfeld haben die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter Duisburg ausführliche Gespräche mit potentiellen ukrainischen Kandidat*innen geführt. Dafür lieferte die TARGOBANK die Jobinhalte, um zu sehen, ob die Bewerber*innen entsprechende Vorkenntnisse dafür mitbringen. Gesucht werden Mitarbeitende für das Kundencenter Duisburg in den Bereichen Forderungsmanagement, Direkt- und Kundenservice sowie im Beschwerde-  und Kundenbeziehungsmanagement, die sich zuvor für das Projekt gemeldet haben. „Das große Interesse dieser Bereiche, in Vielfalt zu investieren und ukrainische Mitarbeitende für sich zu gewinnen, hat mich sehr gefreut und wir haben tolle Kandidat*innen von der Arbeitsagentur vermittelt bekommen“, sagt Julia Görtz aus dem Bereich Personalmanagement Operations in Duisburg.

Begrüßung der ukrainischen Teilnehmenden in der Kantine des Kundencenters Duisburg.
Begrüßung der ukrainischen Teilnehmenden in der Kantine des Kundencenters Duisburg.

Kennenlernen mit anschließendem „Job-Speed-Dating“
Im Rahmen der beiden vierstündigen Veranstaltungen bekamen die Teilnehmenden Einblicke in die verschiedenen Einheiten der Bank, wurden von den Vertreter*innen der einzelnen Bereiche durch die Etagen unseres Kundencenters geführt und nahmen anschließend an einem „Job-Speed-Dating“ teil. Hier konnten sie sich mit Verantwortlichen aus der Bank austauschen, sich über offene Positionen informieren und Interesse an einer Stelle bekunden. Daraus haben sich im Nachgang an die Events offizielle Bewerbungsprozesse ergeben.

 

 

Fit für den Job durch Trainings und Sprachkurse

Drei ukrainische Kolleginnen haben Anfang Mai bereits bei uns angefangen, drei weitere haben bereits Zusagen erhalten und starten im Juni. Sie werden in den oben genannten Bereichen im Kundencenter künftig Tätigkeiten in der Sachbearbeitung übernehmen. Im Rahmen der Einarbeitungsphase werden die Nachwuchskräfte vonseiten der Bank durch ein umfassendes Trainings- und Weiterbildungsprogramm für neue Mitarbeitende unterstützt. Die Arbeitsagentur bietet zudem flankierend Deutsch-Kurse an. „Wir freuen uns sehr, dass wir auf unsere Initiative hin als erstes Unternehmen eine Kooperation mit der Arbeitsagentur haben, und die Deutschkurse für unsere neuen ukrainischen Kolleg*innen künftig in unseren Räumlichkeiten durchführen können“, sagt Sabrina Bollig aus dem Personalmarketing.

Kateryna Borysenko mit unseren drei neuen ukrainischen Kolleginnen Maryna Rebrushkina, Olha Babinets und Bohdana Hutsenko (von links) bei „Mein Start“ in Rade.

Arbeitsagentur zieht positives Resümee

Auch die Agentur für Arbeit zieht ein positives Resümee. Susanne Brandhorst, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Duisburg, sagt: „Wir freuen uns, mit der TARGOBANK einen Partner zu haben, der sich für die Integration geflüchteter Menschen einsetzt. Nur gemeinsam kann es gelingen, den Menschen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen. Das Ergebnis der ersten Bewerbertage hat gezeigt, dass wir einen erfolgreichen Weg eingeschlagen haben und es gelungen ist, erste Integrationen in den Arbeitsmarkt zu realisieren. Das lässt mich für die Zukunft optimistisch sein und ich hoffe, dass auch weitere Unternehmen diese Chance für sich erkennen.“

 

Redaktion: Gundula Strupkus

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