© leszekglasner – Adobe Stock

Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone für ihre Bankgeschäfte. Sie machen unterwegs Überweisungen und haben Kontostand und aktuelle Buchungen ständig im Blick. Doch was kann die Bank in der Hosentasche inzwischen noch? Wir begleiten eine Kundin einen Tag beim mobilen Banking.

Montagmorgen, 10:30 Uhr, der erste Blick geht aufs Smartphone. Schon so spät? Die 20-Jährige Julia S. hat gerade mit ihrem Bachelor-Studium in Kulturwissenschaften angefangen. Da heute keine Uni ist, hat sie sich vorgenommen, möglichst viele Dinge zu erledigen, die ihre erste eigene Wohnung mit sich bringt.

Bei einem Kaffee wirft sie einen Blick in die TARGOBANK Banking-App. Ihr BAFÖG-Geld ist angekommen. Früher durfte sie ihr Handy nicht am Wohnzimmertisch benutzen, weil ihr Vater die Technik zum „Feind“ erkoren hatte. Alleine wohnen hat Vorteile. Für Julia ist es ganz normal auch Bankgeschäfte am Handy zu erledigen. Nur für komplexere Anliegen geht sie mal in eine Filiale. „Es ist sehr praktisch, die eigene Bank immer dabei zu haben“, sagt die gebürtige Düsseldorferin. Bereits seit zwei Jahren hat Julia die Banking-App auf ihrem Smartphone installiert und nutzt sie genauso selbstverständlich wie Instagram oder TikTok.

Über den hohen Kontostand freut sich Julia nur kurz – alleine wohnen hat schließlich auch Nachteile. Wenigstens ist es nicht so schwer, die Übersicht über alle Zahlungen zu behalten. Noch während sie ihren Kaffee trinkt, sind die Daueraufträge für Miete, Strom und Internet eingerichtet. Und die Kaution muss ja auch noch überwiesen werden. Dafür muss Julia nicht mal ihre Kaffeetasse abstellen, denn mit der Gesichtserkennung konnte sie sich mühelos in die App einloggen. „Das finde ich wirklich zeitgemäß! Es geht schnell und ist sicher“, sagt Julia zufrieden. Mit dem easyTAN-Verfahren kann sie Überweisungen direkt in der App mit ihrem persönlichen Freigabecode freigeben.

Ein Blick aufs Konto sagt ihr: trotz der gerade erledigten Zahlung ist alles noch im grünen Bereich. Neben ihrem Girokonto hat sie in der App noch Zugriff auf ihr Depot und ihr Festgeldkonto, das sie auf Wunsch ihrer Mutter über die App eingerichtet hat, um einen Teil ihrer finanziellen Rücklagen für das Studium sicher anzulegen. Sie findet das zwar nicht so spannend wie Aktien, aber Mama wird schon wissen was gut ist. Der kurze Blick auf ihre Einlagen gibt Julia die nötige Sicherheit, um unbeschwert in den Tag starten zu können. Schließlich wollte sie heute mit ihrem Freund Nassib shoppen gehen.

In der Bahn liest Julia die aktuellen Nachrichten und erfährt von grünen Anlagemöglichkeiten. Den Gedanken, dass sie mit ihren bisherigen Aktienkäufen Unternehmen unterstützt hat, die eventuell für andere Themen stehen, macht sie nervös. Hektisch scrollt sie durch ihr Depot und hat schnell zwei Kandidaten ausgemacht, an denen sie sich nicht mehr beteiligen möchte. Daher bucht sie sich noch schnell einen Termin für persönliche Beratung, um das Thema nachhaltige Geldanlagen nochmal im professionellen Umfeld zu besprechen.

Als sie aus der Bahn aussteigt, wartet Nassib schon auf sie. Auf dem Weg in ihren Lieblingsladen merkt sie, dass sie ihr Portemonnaie zu Hause vergessen hat. Schnell sucht sie nach einem TARGOBANK Geldautomaten in ihrer Nähe. Normalerweise lässt sie sich immer bequem Geld beim Einkaufen auszahlen, aber ohne Karte ist das nicht möglich.  Mit „Cash ohne Karte“ kann sie sich aber auch jetzt am Geldautomaten Geld auszahlen. Dafür muss sie nur die Auszahlung über die App anfordern, den 10-stelligen Code am Geldautomaten eingeben und sie erhält einen 6-stelligen Bestätigungscode per SMS auf ihr Handy. Alternativ wäre das Ein- und Auszahlen über die App auch im Supermarkt mit dem Bargeld-Service möglich gewesen.

Die Ausgaben ihrer Shopping-Tour hat Julia über das Haushaltsbuch in der TARGOBANK App ständig im Blick, wo sie auch gleich kategorisiert werden. Dies gibt ihr eine Übersicht, wofür sie Geld ausgegeben hat und wo es im Zweifel noch Potenzial zum Sparen gibt. Die Kategorisierung hilft noch dazu dabei, entspannt für die nächsten Monate zu planen. Als sie sich nicht zwischen zwei Sonnenbrillen entscheiden kann und kurz davor ist, beide zu kaufen, vibriert ihr Handy. Sie hat eine Push-Benachrichtigung zu einer Kontobewegung erhalten. Ihr Tanzverein hat den Mitgliedsbeitrag abgebucht. Schnell hängt sie die dunklere Brille zurück und entscheidet sich für die andere. Finanzielle Vernunft macht nicht immer Spaß, aber in ihrem ersten Monat alleine möchte sie auch nicht zu viel Geld verpulvern.

Abends im Bett blickt sie zufrieden auf den Tag zurück. Schnell ändert sie noch ihre Adresse in der App und fühlt sich zum ersten Mal in ihrer neuen Wohnung wirklich heimisch.