Targobanker spenden für den Düsseldorfer Gutenachtbus

Die Hauptverwaltung der TARGOBANK in Düsseldorf hat in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit erneut für den Düsseldorfer „Gutenachtbus“ und damit für obdachlose und hilfsbedürftige Menschen auf den Straßen Düsseldorfs gesammelt. Innerhalb von drei Wochen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotz coronabedingt stark eingeschränkter Anwesenheit 870 Euro in ein Sparschwein im Foyer der Bank geworfen. Zudem hat die Unternehmenskommunikation weitere 2.000 Euro draufgelegt, sodass der Gutenachtbus nun eine Spende von insgesamt 2.870 Euro erhalten hat.
„In diesem Jahr ist alles anders – auch die Arbeit des Düsseldorfer ‚Gutenachtbus‘ hat sich durch die Pandemie verändert“, sagt Sonja Glock, Pressesprecherin bei der TARGOBANK. „Der Bedarf und damit die Kosten sind gestiegen und die Spendenbereitschaft, vor allem von Unternehmen, hat abgenommen. Deshalb haben wir in diesem Jahr erneut unsere Weihnachtsaktion genutzt, um obdachlosen und hilfsbedürftigen Menschen in Düsseldorf zu helfen.“
Besondere Sicherheits- und Hygieneanforderungen
Viele Anlaufstellen für Obdachlose mussten wegen Corona schließen oder ihre Angebote verkleinern. Der Gutenachtbus konnte dank des Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer weiter fahren, allerdings mussten zunächst ein paar Voraussetzungen geschaffen werden, um die aktuell geltenden besonderen Sicherheits- und Hygieneanforderungen erfüllen zu können. Das war wichtig für die Menschen auf der Straße, die aufgrund ihrer Lebenssituation besonders anfällig für Erkrankungen sind und deren Lebensumstände nicht mit der Corona-Schutzverordnung vereinbar sind.
„Wir freuen uns sehr über die Spende der Targobanker“, sagt Daniel Stumpe von vision:teilen, der Dachorganisation des Gutenachtbusses. „Zusätzlich zu warmen Mahlzeiten, Kleidung und zum Beispiel Schlafsäcken geben wir inzwischen auch Masken und Desinfektionsmittel an die Obdachlosen aus. Wir haben außerdem im Bus eine Plexiglasscheibe installiert und zeichnen mit Kreidestrichen die Abstände auf, die alle unsere Besucher einhalten müssen. Auch die Anzahl der Einsatztage hat der Gutenachtbus erhöht. Dadurch sind die Kosten für das Projekt gestiegen, das komplett durch Spenden finanziert wird.“
Mobile Hilfe für obdachlose und arme Menschen
2011 hatten Bruder Peter Amendt vom Verein „vision:teilen“ und Hubert Ostendorf vom Obdachlosenmagazin fifty-fifty die Idee, nachts mit einem Bus für Menschen ohne Wohnung ansprechbar zu sein und so eine Lücke im Hilfssystem zu stopfen. Am 6. Dezember 2011 stand der Bus das erste Mal vor dem Kom(m)ödchen in der Altstadt. Beide Organisationen sind bis heute Träger des Projekts, das komplett über Spenden finanziert wird. Rund 50 Ehrenamtliche sind inzwischen montags bis freitags und alle zwei Wochen auch samstags ab von 22 bis 0.30 Uhr mit dem Gutenachtbus im Düsseldorfer Stadtgebiet im Einsatz.
Dafür ist ein Lieferwagen als mobiles Ess- und Sprechzimmer eingerichtet worden, der in Notfällen auch für den Personentransport genutzt wird. Der Bus wird ganzjährig eingesetzt und unter der Leitung eines Sozialarbeiters von Ehrenamtlichen begleitet, die die Nöte der Obdachlosen auf der Straße kennen. Mit diesem niederschwelligen Hilfsangebot bietet der Gutenachtbus den oft ausgegrenzten Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen abendlichen Treffpunkt und ein offenes Ohr und damit mehr als nur eine warme Mahlzeit und saubere Kleidung. Damit ist der Gutenachtbus ein wichtiges, zuweilen Leben rettendes Projekt für Menschen auf der Straße, besonders in den kalten und dunklen Wintermonaten.
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