TARGOBANK nutzt eigene IT-Plattform für den Wertpapierhandel
- Ausbau einer eigenen IT-Wertpapierplattform innerhalb der Crédit Mutuel-Gruppe
- TARGOBANK macht sich unabhängig von externen IT-Dienstleistern
- System wird bereits in Frankreich und Spanien erfolgreich genutzt; Belgien folgt
Die TARGOBANK mit Hauptsitz in Düsseldorf hat Anfang Oktober die neu IT-Wertpapierplattform GSP eingeführt: Die Abkürzung GSP steht für German Settlement Plattform, ein System, das von den konzerneigenen IT-Einheiten der TARGOBANK in Deutschland und von Wertpapierspezialisten der Crédit Mutuel Gruppe in Frankreich entwickelt wurde. Es dient zur Abwicklung der gesamten Wertpapiergeschäfte bei der TARGOBANK. Darunter fallen zum Beispiel die Abwicklung von Zins- und Dividendenzahlungen, die Durchführung von Kapitalmaßnahmen oder aber die Versendung von Hauptversammlungseinladungen. Für die börsliche Orderabwicklung arbeitet die TARGOBANK künftig mit HSBC Deutschland, einem führenden Anbieter für Wertpapierdienstleistungen am deutschen Markt, zusammen.
„Dieses Großprojekt ist ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit und Integration innerhalb der Gruppe. Indem wir auf eine bereits bestehende Infrastruktur der Crédit Mutuel Gruppe aufsetzen, machen wir uns unabhängig von externen Anbietern, heben Synergien und belassen Kosten innerhalb der Gruppe“, sagt Pascal Laugel, Vorstandsvorsitzender der TARGOBANK, über den erfolgreichen Start von GSP. Zuvor wurde die technische Wertpapierabwicklung von einem externen Anbieter erbracht.
In fast fünf Jahren Projektzeit haben mehr als 200 Mitarbeiter in Deutschland und Frankreich insgesamt rund 25.000 Manntage in die Entwicklung und Programmierung gesteckt. Mit rund 14.000 Testfällen wurde die neue Plattform auf Herz und Nieren geprüft und auf mehreren tausend Seiten dokumentiert.
Damit ist der Crédit Mutuel das erste europäische Finanzinstitut, das seine Wertpapiergeschäfte in Frankreich, Deutschland, Spanien und künftig auch in Belgien über eine selbst entwickelte Systemplattform betreibt.