TARGOBANK Stiftung unterstützt sieben Biodiversitäts-Projekte mit über 142.000 Euro

  • Erste öffentliche Förderrunde der TARGOBANK Stiftung erfolgreich abgeschlossen
  • 59 Anträge von gemeinnützigen Organisationen waren eingegangen
  • CSR als wichtige Komponente in der Strategie der TARGOBANK

Düsseldorf – Bis Mitte September konnten gemeinnützige Organisationen sich bei der TARGOBANK Stiftung um Förderung für ihre Projekte zum Schutz der Biodiversität bewerben. Aus 59 Anträgen haben Jury und Stiftungsvorstand nun sieben Projekte ausgewählt, die mit insgesamt über 142.000 Euro unterstützt werden.

Neben dem Stiftungsteam waren in der Jury auch eine externe Expertin und drei Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der TARGOBANK vertreten, die sich zuvor um die Teilnahme beworben hatten. Die Jury empfahl dem Stiftungsvorstand besonders Projekte zur Renaturierung mit einer langfristigen Wirkung – darunter insbesondere Projekte zum Moorschutz. Darüber hinaus hat sie auf eine große inhaltliche Bandbreite der Projektvorhaben Wert gelegt. Unter den Projekten sind deshalb auch Bildungsprojekte und ein Amphibienschutzprojekt. „Die Vielfalt der eingegangenen Förderanträge hat uns sehr beeindruckt. Schlussendlich haben wir vor allem Projekte bewilligt, die einen besonders nachhaltigen Ansatz verfolgen und einen langfristigen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Biodiversität versprechen,“ erläutert Lars Goebel, Geschäftsführer der TARGOBANK Stiftung.

Die folgenden Vereine erhalten eine Förderung der TARGOBANK Stiftung (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Aktion Fischotterschutz e.V.: Das Moor als Hort der Biodiversität und bedeutender CO2-Speicher (Hankensbüttel, Niedersachsen): Im „Otter-Zentrum“ des Vereins kann durch die Förderung eine bestehende Schutzhütte in eine neue Lernstation umgewandelt werden, die die Funktionsweise von Mooren erläutert. Die neue Lernstation umfasst Informationstafeln, Lernspiele und neue Terrarien mit natürlich gestaltetem Innenraum und Tieren aus behördlich registrierten Nachzuchten.
  • Bergwaldprojekt e.V.: Moorwiedervernässung in der Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz): Zum Schutz und Erhalt der Biodiversität im Mosbrucher Weiher wird 2025 ein dreiwöchiger Arbeitseinsatz mit 60 Freiwilligen stattfinden. Ziel des Projekts ist die Wiedervernässung entwässerter Moorflächen durch minimalinvasive Lösungen im Naturpark Vulkaneifel.
  • Landliäben e.V.: Neuanlage und Ergänzung von Wildblumenwiesen (Hamm/NRW): Ziel der geplanten Maßnahmen ist die Vernetzung und Vergrößerung von Wildblumenflächen, die Nahrung und Nistmöglichkeiten für Wildbienen und Wildinsekten zur Verfügung stellen. Dabei setzt der Verein nur heimisches Saatgut ein und engagiert sich auch im Rahmen von Infoveranstaltungen für umliegende Kitas, Schulen und eine interessierte Öffentlichkeit.
  • NABU Landesverband NRW: Kröten für Frösche – Unterstützung von Amphibien-schutzmaßnahmen (NRW): Um Amphibien im Frühjahr bei ihrer Wanderung zu den Laichgewässern zu schützen, engagieren sich ehrenamtliche Helfer in ganz NRW in der Aufstellung und Betreuung von Schutzzäunen, der Installation von Fangeimern und der Schaffung und Pflege von Laichgewässern. Dazu werden Materialien wie Warnwesten, Zäune und für Hygienemaßnahmen benötigt. Im Rahmen dieser Aktionen führt der NABU auch Bildungsveranstaltungen für Kindergruppen und Schulen durch.
  • Polizeisportverein Münster e.V.: Entkusselung von Naturschutzgebietsflächen im Nordkreis Borken (NRW): In zwei Naturschutzgebieten im Kreis Borken sollen die lebensraumtypischen Bedingungen erhalten, verbessert und wiederhergestellt werden. Durch die Förderung können die Aufwandsentschädigungen für die Helfer*innen finanziert werden, die im Rahmen des Projekts händisch verdrängende Gehölze aus den empfindlichen Gebieten entfernen.
  • Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: Wissenschaft und Gesellschaft – ein Teilprojekt von WildLIVE! (Hessen): Das Projekt „WildLIVE!“ ist eine Citizen-Science-Initiative, um mit Hilfe von KI die biologische Vielfalt in wichtigen Regionen über lange Zeiträume zu erfassen und zu beobachten. Bürger*innen und Schüler*innen unterstützen im Rahmen des Projektes dabei, Kameraaufzeichnungen zu klassifizieren.
  • Stiftung Biosphäre Schaalsee: Renaturierung Schönwolder Moor (Mecklenburg-Vorpommern): Um das kurz vor der Austrocknung stehende Moor in Mecklenburg-Vorpommern zu renaturieren, sind umfangreiche Maßnahmen geplant. Dazu gehören unter anderem das Schließen von Gräben, das Anlegen von Kleingewässern und das Pflanzen von Hochmoor-Vegetation.

 

Über die TARGOBANK Stiftung

Die TARGOBANK Stiftung wurde im Jahr 1986 gegründet. Viele Jahre setzte sie sich dafür ein, das Verständnis der Menschen in Deutschland für ökonomische Zusammenhänge und finanzielle Grundlagen zu verbessern. Im Jahr 2020 wurde der Stiftungszweck entscheidend erweitert, um globale Herausforderungen wie Klima- und Gesundheitsschutz einzuschließen. Mit der Förderung nachhaltiger Entwicklungschancen für alle Menschen folgt die TARGOBANK Stiftung damit auch dem Stiftungszweck der Fondation Crédit Mutuel Alliance Fédérale.

Im Rahmen der Gesellschaftlichen Dividende, die jedes Jahr 15 Prozent des konsolidierten Nettoergebnisses der Crédit Mutuel Alliance Fédérale Gruppe für die Finanzierung von Projekten zur ökologischen und solidarischen Wende mobilisiert, hat die TARGOBANK AG das Kapital der TARGOBANK Stiftung Ende 2023 von 1,5 Mio. Euro auf 10. Mio. Euro aufgestockt. Seit diesem Jahr ruft die TARGOBANK Stiftung jährlich ein bis zwei Förderrunden zu wechselnden Themenschwerpunkten aus. Gemeinnützige Einrichtungen können sich innerhalb dieser Förderrunden um finanzielle Mittel für ihre Projekte bewerben. Aktuelle Informationen finden Sie immer auf der Website der Stiftung.


Über TARGOBANK

Die TARGOBANK ist Teil der TARGO Deutschland GmbH und verfügt über knapp 100 Jahre Erfahrung auf dem deutschen Bankenmarkt. Sie betreut rund 4 Millionen Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden.

Das Angebot für Privatkund*innen umfasst Konten und Karten, Kredite, Angebote zur Geld- und Vermögensanlage sowie Versicherungen (über die ACM Deutschland). Angebote für Geschäfts- und Firmenkunden ergänzen das Geschäftsmodell, darunter eine Autobank. Über Corporate Banking bietet die TARGOBANK Unternehmens- und Sonderfinanzierungen für den gehobenen Mittelstand sowie Finanzierungslösungen in den Bereichen Factoring, Leasing und Investitionsfinanzierung.

Um nah an ihren Kund*innen zu sein, betreibt die TARGOBANK rund 340 Standorte in mehr als 250 Städten in Deutschland Standorte und ist online sowie telefonisch 24/7 erreichbar.

Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf. Deutschlandweit beschäftigt sie 7.700 Mitarbeiter*innen. Davon sind rund 3.000 in Duisburg beschäftigt, wo das Kundencenter und die IT angesiedelt sind. Hinzu kommen Büros in Mainz (Factoring) und Frankfurt (TARGOBANK Corporate Banking).

Die TARGO Deutschland GmbH ist eine Tochter der genossenschaftlichen Crédit Mutuel Alliance Fédérale, einer der größten und finanzstärksten Banken Europas.

Mehr Informationen auf targobank.de

Über Crédit Mutuel Alliance Fédérale

Als Allfinanzanbieter der ersten Stunde in Frankreich bietet Crédit Mutuel Alliance Fédérale mit über 79.000 Mitarbeitenden und 4.000 Filialen, die 31 Millionen Kund*innen betreuen, ein breit gefächertes Angebot an Dienstleistungen für Privatpersonen, freiberuflich Tätige und Unternehmen jeder Größe.

Crédit Mutuel Alliance Fédérale, die erste französische Bankengruppe, die den Status eines Unternehmens mit Nachhaltigkeitsauftrag angenommen hat, vereint 14 regionale Crédit Mutuel Verbände. Darüber hinaus gehören zur Crédit Mutuel Alliance Fédérale auch die Caisse Fédérale de Crédit Mutuel, die Banque Fédérative du Crédit Mutuel (BFCM) und alle ihre Tochtergesellschaften, insbesondere der CIC, Euro-Information, Assurances du Crédit Mutuel (ACM), TARGOBANK und OLB in Deutschland, Cofidis, Beobank in Belgien, Banque Européenne du Crédit Mutuel (BECM), Banque Transatlantique, Banque de Luxembourg und Homiris.

Weiterführende Informationen: www.creditmutuelalliancefederale.fr