© Andrey Popov - Adobe Stock

Worauf kommt es beim Sparen an? Wie gehe ich mit der aktuellen Niedrigzinsphase um? Frank Eilers, Leiter Vermögensberatung bei der TARGOBANK in Bremen, gibt regelmäßig Geldanlage- und Investmenttipps.

Frank Eilers, Leiter Vermögensberatung bei der TARGOBANK in Bremen, gibt regelmäßig Geldanlage- und Investmenttipps.

Frank Eilers, Leiter Vermögensberatung bei der TARGOBANK in Bremen

Rückenwind für den Dax in Sicht

Bremen, Juli 2021

Im Februar 2020 war die Welt noch in Ordnung. Dann erreichte Corona auch Deutschland. Die deutsche Wirtschaft kam daraufhin fast zum Erliegen. Entsprechend bildete sich auch die Industrieproduktion zurück. Doch wie schaut das Bild mehr als ein Jahr später aus? Die jüngsten Angaben zeigen für Deutschland bei der Industrieproduktion einen Rückstand zum Februar 2020 von etwas über 6 Prozent an. Dagegen haben die Niederlande, Italien und Spanien wieder nahezu das Vorkrisenniveau erreicht, Österreich, Belgien und Griechenland liegen sogar darüber.

Dennoch ist Deutschland kein Krisenverlierer. Die deutsche Produktion leidet zwar unter den weltweiten Lieferengpässen und kann seine Produktion nicht wie gewünscht hochfahren. Dies lässt sich aktuell an der großen Schere zwischen dem Auftragseingang für die Industrieproduktion und der tatsächlichen Industriefertigung ablesen. In aller Regel entwickeln sich Auftragseingang und Produktion mehr oder weniger parallel. Aktuell werden Aufträge jedoch gesammelt, aber nicht abgearbeitet.

Doch es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Lieferengpässe überwunden sind und die deutsche Produktion wieder voll anspringt. Das ist eine gute Nachricht. Denn sie kann, wenn die guten Angaben zur Industrieproduktion anstehen, auch den deutschen Aktienmarkt nochmals beflügeln und dem DAX über die Marke von 16.000 Punkten helfen. Denn die Unternehmensgewinne erholen sich bereits aktuell – trotz weiterbestehender Unterauslastung.

Finanztipps: Archiv 2018-2021
  1. 1. Inflation – Grund zum Jubeln? (Juni 2021)

    So mancher Aktienanleger ist aufgeschreckt: Die Inflation hat weltweit Fahrt aufgenommen, die Zinsen steigen. Eigentlich ist das ein Grund zum Jubeln. Denn die Verbraucherpreise steigen nur dann, wenn sich die Konjunktur- und damit auch die Gewinnaussichten der Unternehmen nachhaltig verbessern. Und genau das scheint der Fall zu sein. Wenn aktuell die Renditen von Anleihen ebenfalls steigen und diese damit allmählich wieder zum ernstzunehmenden Konkurrenten der Aktieninvestments werden, ist das auch positiv für die Aktienmärkte. Warum? Weil damit das Argument der alternativlosen Aktienanlage aufweicht und die Wahrscheinlichkeit von Übertreibungen, die zu Blasenbildungen führen könnten, kleiner wird.

    Das aktuelle Preisumfeld scheint insbesondere europäische Aktien zu begünstigen. Das liegt vor allem daran, dass die Anleiherenditen in den USA seit Jahresbeginn stärker steigen als in Europa und in Europa – im Unterschied zu den USA – konjunktursensible Titel überwiegen. Denn anders als Technologie- und Growth-Werte, die sich in fast jedem konjunkturellen Umfeld behaupten können, brauchen konjunktursensible Werte ein entsprechendes Umfeld. Insofern ist es gut möglich, dass 2021 europäische Titel outperformen werden, was in den letzten zwanzig Jahren selten der Fall war. Deshalb ist es sicherlich nicht unklug, wenn Anleger aufgrund der aktuellen Konstellation von ihrer Prämisse, US-Titel überzugewichten, aus taktischen Erwägungen kurzzeitig abweichen

  2. 2. Treibsatz für die Aktienkurse (Mai 2021)

    Im ersten Jahresquartal kam sehr viel Gutes für die Aktienmärkte zusammen: Die Leitzinsen blieben niedrig und es kamen klare Aussagen, dass sich hieran auch im Jahresverlauf nichts ändern wird. Die Fiskalpolitik erwies sich als extrem locker und überraschte selbst die größten Optimisten. Zwei Siege bei Nachwahlen zu den US-Abgeordneten-Häusern verschafften US-Präsident Biden eine Mehrheit, um seine riesigen Fiskalprogramme umzusetzen. So überrascht es auch nicht, dass das Wirtschaftswachstum für die Welt im ersten Quartal kontinuierlich nach oben revidiert wurde. Der Internationale Währungsfonds (IWF) korrigierte seine Prognosen binnen drei Monaten um 0,5 Prozentpunkte auf aktuell 6 Prozent.

    Je besser die Konjunkturaussichten eingeschätzt wurden, umso mehr Raum hatten auch die Aktienanalysten, um ihre Gewinnschätzungen nach oben zu revidieren. Und die sich stetig verbessernden Gewinnaussichten waren dann wiederum der Treibsatz für die Aktienkurse und Aktienindizes. Und aktuell sieht es so aus, als würde dieser Trend auch im zweiten Quartal eine Fortsetzung finden.

    Ein unkalkulierbares Risiko bleibt natürlich weiter die Pandemie. Doch mit jedem Tag der fortschreitenden Impfungen dürften konjunktursensible Werte, wie sie vor allem in europäischen Aktienindizes zu Hause sind, auch in den nächsten Monaten sehr gut performen und den US-Aktien sowie insbesondere den Technologiewerten vorerst weiter die Schau stehlen

  3. 3. Was der Gamestop-Hype lehrt (April 2021)

    Kaum einem Anleger werden die Ereignisse rund um die GameStopAktie zu Beginn des Jahres verborgen geblieben sein. Durch eine massenhafte Kaufverabredung von Kleinanlegern in einem Onlineforum schoss der Wert des Titels innerhalb weniger Tage durch die Decke obwohl er kurz zuvor noch nah am „Ramschniveau” lag und so erst zum Ziel von Hedgefonds wurde. Offenbar war das Ziel der User, die Leerverkaufsstrategie dieser Hedgefonds zu kontern und sie so in die Bredouille zu bringen was teilweise auch gelang. Richtig Fahrt aufnehmen konnte der Vorgang deshalb, weil es mittlerweile zahlreiche Neobroker gibt, die sich leicht über das Smartphone steuern lassen. Diese Technologie haben sich viele der GameStopSpekulanten zunutze gemacht. Da ist erstmal grundsätzlich kein Problem kann aber zu einem werden, wenn Anleger noch ungeübt auf dem Börsenparkett ist. Der Fall hat viele spannende Facetten, macht aber auch deutlich, welche Gefahren beim Investieren in Einzeltitel lauern.

    Viele der Kleinanleger, die den Hype mitmachten, haben ihren Einsatz verloren. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass Kurse genauso rasant fallen können, wie sie angestiegen sind. Wer also den richtigen Zeitpunkt verpasst, hat schnell das Nachsehen. Sinnvoller ist es, seine Investitionen breit zu streuen, beispielsweise mit Fonds, und auf eine fundierte und verlässliche Beratung durch Experten zu setzen. Das schont die Nerven und bringt im Zweifelsfall auch mehr Rendite.

  4. 4. Junge Anleger stärker in den Blick nehmen (März 2021)

    Es fällt schwer, der Pandemie auch etwas Gutes abzugewinnen. Fakt ist aber: Die Nachfrage nach Wertpapieren hat im vergangenen Jahr auch im „Aktienmuffel-Land Deutschland” zugelegt. Getrieben wurde diese positive Entwicklung u.a. durch die krisenbedingt sehr volatilen Aktienmärkte. Zudem haben viele Menschen in der Lockdown-Zeit größere Geldmengen angespart, welche sie sonst für Urlaubsreisen oder Konsumgüter ausgegeben hätten.

    Ich glaube, es wäre verfrüht, bereits von einer Trendwende in der deutschen Aktienkultur zu sprechen. Ich stelle mir aber die Frage, wie sich dieser Trend verstetigen lässt. Da­zu ist es entscheidend, auch neue Zielgruppen an das Investment-Thema heranzuführen, vor allem die jüngere Generation, die oftmals keinen Draht zu Wertpapieren hat. Dabei lässt sich auch hier mittlerweile ein wachsendes Interesse beobachten. Diese Entwicklung gilt es zu fördern. Ich halte es für enorm wichtig, bereits Jugendliche mit den Chancen und Risiken der Geldanlage vertraut zu machen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass jüngere Generationen einen immer größeren Beitrag zu ihrer Altersvorsorge selbst werden aufbringen müssen. Entsprechend sind Banken gefragt, auch die jüngere Generation mit entsprechenden Depotangeboten stärker in den Blick zu nehmen. Konkret empfehle ich jungen Anlegern eine Kombination ausregelmäßigem Sparen in Wertpapieren mit einer zukunftsgerichteten Beratung. Der Berater der Hausbank hilft hier gerne weiter.

  5. 5. Deutsche sollten sich nicht versparen (Februar 2021)

    Auch wenn die Nachfrage nach Wertpapieren zuletzt moderat angezogen hat, bleibt das Gros der Deutschen Sparweltmeister. Zwar ist nachvollziehbar, dass Menschen in der Corona-Krise ihr Geld lieber zusammenhalten. Doch die Deutschen müssen aufpassen, dass sie sich nicht versparen! Denn die Spar-Tugend ist in vielen Fällen buchstäblich wertlos geworden. Die dauerhaft niedrigen Zinsen erschweren nicht nur Vermögensaufbau und Altersvorsorge, sondern sorgen für einen realen Zinsverlust in Milliardenhöhe.

    Trotzdem steigt die Zahl der Aktionäre in Deutschland kaum. Der Anteil der Deutschen, die Aktien besitzen, liegt derzeit bei lediglich 16 Prozent. Um eine auskömmliche Rendite erzielen zu können, bleibt den Kunden aber nichts anderes übrig, als ein Stück weit ins Risiko zu gehen und bis zu einem gewissen Grad auf Wertpapiere zu setzen. Fakt ist: Kursschwankungen gehören zu Wertpapieren dazu. Die richtige Mischung aus Spar- und Wertpapieranlage, passend zu Ihrer individuellen Risikoneigung, ist entscheidend.

    Deshalb zum Jahresstart mein Appell an alle Sparer: Suchen sie den Kontakt zu einem Wertpapierberater Ihres Vertrauens. Entscheidend ist eine gute Beratung, damit der Anleger die Wertpapiere und ihre Funktionsweise versteht. Das verhindert böse Überraschungen. Ein probates Mittel sind Sparpläne, um bei Wertpapieren auch ohne großen Kapitaleinsatz erste Erfahrung zu sammeln.

  6. 6. 2021 kann ein Aktienjahr werden (Januar 2021)

    2020 war sicherlich eines der herausforderndsten Jahre der jüngeren Vergangenheit – so gut wie jeder Bereich unseres Lebens war coronabedingt eingeschränkt. Selbstverständlich hatte das alles auch seine Effekte auf die Finanzmärkte. Doch so schwierig das vergangene Jahr in dieser Hinsicht auch war, so verhalten optimistisch lassen uns verschiedene Faktoren auf 2021 blicken. Die Hoffnung, das gerade angebrochene Jahr könnte sich zum Aktienjahr entwickeln, fußt unter anderem auf der berechtigten Annahme, das Coronavirus durch funktionierende Impfstoffe in absehbarer Zeit in den Griff zu bekommen. Das könnte die Märkte längerfristig beflügeln.

    Hinzu kommt, dass sie von einem gewissen Gewöhnungseffekt profitieren – die Ausschläge an den Börsen dürften mit Blick auf die Pandemie nicht mehr so stark wie im vergangenen Jahr sein. Dennoch werden sich die Notenbanken hüten, ihre ultralockere Geldpolitik zu ändern. Damit bleiben die Aktienmärkte auch in 2021 von der Geld- und Fiskalpolitik weiter gut unterstützt. Kombiniert man diese Indikatoren mit der Aussicht auf eine Normalisierung der internationalen Handelsbeziehungen nach der Abwahl Donald Trumps und der bereits wieder auf Vorkrisenniveau brummenden chinesischen Volkswirtschaft, hellt sich die Stimmung weiter auf. Als Anleger kann man also durchaus positiv aufs neue Jahr blicken.

  7. 7. Finanzcheck zum Jahresende (Dezember 2020)

    Das Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende zu. Jetzt gilt es die privaten Finanzen zu überprüfen. Hierzu vier Tipps: Sparer und Anleger sollten vor dem 31. Dezember überprüfen, ob ihre Freistellungsaufträge auf Konten und Depots noch optimal verteilt sind oder angepasst werden sollten, bevor die ersten Kapitalerträge 2021 gutgeschrieben werden. Darüber hinaus sollten Sparer und Anleger Gewinne und Verluste verrechnen. Innerhalb einer Bank erfolgt dies automatisch. Geht es aber darum, einen Verlust mit Kapitalerträgen zu verrechnen, der auf einem Konto einer anderen Bank angefallen ist, geht dies nur nachträglich über die Steuererklärung. Hierfür benötigt man bis zum 15. Dezember eine Verlustbescheinigung seiner Bank.

    Riester-Sparer sollten checken, ob ihre Einzahlungen 2020 ausreichen, um die staatliche Zulage zu erhalten. Die volle Förderung gibt es nur, wenn vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens eingezahlt wurden. Nachzahlungen sind noch bis Jahresende möglich. Und alle Immobilienbesitzer, die im Rahmen ihrer Immobilienfinanzierung eine jährliche Sondertilgung vereinbart haben, sollten überprüfen, inwieweit sie dieses Recht schon genutzt haben oder noch bis zum Jahresende nutzen können oder wollen. Bei dem niedrigen Zinsniveau kann der finanzielle Vorteil einer Sondertilgung höher sein als der Zinsertrag einer Geldanlage.

  8. 8. Mit ETFs flexibel handeln (November 2020)

    Die Niedrigzinsphase hält an – eine Änderung ist derzeit nicht absehbar. Wie sollen Anleger da vernünftige Renditen erzielen? Als Antwort werden häufig ETFs genannt, was für „Exchange Traded Funds“ steht. Das sind Fonds, die die Wertpapier-Zusammensetzung eines bestimmten Aktienindex nachbilden. Ihr Wert entwickelt sich also parallel zu dem des entsprechendenIndex. Interessant ist das für Anleger, weil die große Streuung über unterschiedliche Aktientitel eine Reduzierung des Risikos bewirkt. Außerdem werden ETFs im Gegensatz zu aktiv verwalteten Fonds ohne größere Aufschläge gehandelt, verursachen also in der Regel weniger Kosten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man sein Depot umschichten möchte. Und mit einem ETFSparplan haben Anleger die Chance, bereits mit geringen Beträgen kontinuierlich ein kleines Vermögen aufzubauen.

    Eine Beimischung von ETFs im Depot kann also der Schlüssel zu einer breiteren Risikostreuung und zu vernünftigen Renditen in Zeiten niedriger Zinsen sein. Dabei sollten Anleger wissen, dass ETFs keine Garantie gegen Kursverluste darstellen. Und wer ausschließlich in ETFs investiert, muss sich darüber im Klaren sein, dass man keine höheren Gewinne als den Durchschnittswert des abgebildeten Indexes realisieren kann. Bei der Suche nach den besten ETFs ist Ihnen der Bankberater Ihres Vertrauens sicher gerne behilflich.

  9. 9. Nachfrage nach Edelmetallen wächst (Oktober 2020)

    Ob zur Absicherung gegen inflationäre Entwicklungen oder zur stärkeren Diversifizierung des Vermögensportfolios – immer mehr Anleger setzen auf den Sachwert Edelmetall. Während das Bedürfnis nach sogenannten physischen Anlagemöglichkeiten in Gold und Silber wächst, wünschen sich zugleich immer mehr Menschen, Barren und Münzen nicht in den eigenen vier Wänden lagern zu müssen, sondern die sichere Aufbewahrung des Edelmetall-Besitzstandes auszulagern.

    Aufgrund dieser wachsenden Nachfrage bieten einige Finanzinstitute in Deutschland ihren Kunden mittlerweile an, physisches Gold zu erwerben und bequem im Depot zu verbuchen. Das hat für Kunden gleich mehrere Vorteile: Der Sachwertbesitz wird in der Vermögensaufstellung hinterlegt und ist somit als Bestandteil der Vermögensübersicht transparent und übersichtlich dargestellt. Die eingelagerten Warenbestände sind gleichzeitig real vorhanden, eine aufwendige und mitunter riskante Lagerung beim Kunden zu Hause im eigenen Tresor entfällt aber. Käufe und Verkäufe lassen sich so einfach durchführen, wie man es ansonsten von Wertpapieren kennt. Zudem kann der Preis jedes einzelnen Goldproduktes bei einigen Anbietern tagesaktuell online verfolgt werden. Auf Wunsch des Kunden und in der Regel gegen geringe Zusatzkosten können dem Kunden die Edelmetalle aber auch nach Hause geliefert werden. Ihr Bankberater Ihres Vertrauens steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

  10. 10. Passend zum Ausbildungsstart: Finanztipps für Azubis (September 2020)

    Die Monate August und September markieren für viele junge Leute den Start ins Berufsleben. Gerade zu Beginn müssen Auszubildende in der Regel mit wenig Geld auskommen. Da ist es sinnvoll, Angebote zu vergleichen, egal ob es ums eigene Konto, um Versicherungen oder um die Vorsorge fürs Alter geht.

    Damit sich Azubis auf das erste eigene Gehalt auch wirklich freuen können, benötigt man eine eigene Bankverbindung. Für Minderjährige fallen in der Regel keine Kontoführungsgebühren an, teilweise für volljährige Azubis ebenfalls nicht. Hier gilt: Angebote vergleichen!

    Auch ganz wichtig: Rechtzeitig an Versicherungen denken. Für Azubis ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ein zentraler Baustein für die Absicherung. Wichtig ist zudem eine private Haftpflichtversicherung, die vor Schadensersatzansprüchen schützt.

    Auszubildende sollten zudem mit dem ersten Lohn beginnen, eine eiserne Reserve für finanzielle Notfälle zu bilden. Als Faustregel gilt: Drei Nettomonatsgehälter sollte man als liquide Mittel auf der hohen Kante haben.

    Und zum Aufbau weiteren Vermögens bieten sich zum Beispiel ETF-Sparpläne mit festen monatlichen Raten an. Diese kann man auch schon mit kleinen Beträgen besparen. Und wer sparen möchte, um sich später größere Wünsche zu erfüllen, der sollte möglichst früh beginnen. Langfristige Geldanlagen lohnen bereits in jungen Jahren. Ihr Bankberater berät Sie gerne!

  11. 11. Auch beim Banking gilt: Auf Unvorhersehbares vorbereitet sein (August 2020)

    Ob Unfall, Alter oder Krankheit: Jeder kann plötzlich in die Lage kommen, seine Bankgeschäfte nicht mehr selbst regeln zu können. Doch wer kümmert sich in diesem Fall um Konto, Wertpapierdepot & Co.? Um im Notfall die Bestellung eines gerichtlichen Betreuers zu vermeiden, sollte man frühzeitig selbst vorsorgen. Hier hilft die von Banken angebotene „Konto-/Depotvollmacht – Vorsorgevollmacht“, die eine ausgewählte Person bevollmächtigt, über Guthaben zu verfügen, Rechnungen zu bezahlen oder Wertpapiergeschäfte vorzunehmen. Wenden Sie sich am besten an die Bank Ihres Vertrauens, ihr Bankberater berät Sie gerne.

    Was viele nicht wissen: Angehörige sind im Notfall nicht automatisch berechtigt, die Vermögensangelegenheiten eines hilfsbedürftigen Familienmitglieds zu regeln. Eine Konto-/Depotvollmacht regelt zudem nicht, ab wann und unter welchen Umständen der Bevollmächtigte von seinen Befugnissen Gebrauch machen kann. Sie gilt ab dem Zeitpunkt der Unterschrift. Weil das Risiko eines Missbrauchs somit nicht ganz auszuschließen ist, sollte man eine Person als Bevollmächtigten auswählen, der man voll und ganz vertraut. Wem später Zweifel kommen, der kann die Vollmacht jederzeit und ohne Angabe von Gründen wiederrufen. Sollte der Kontoinhaber sterben, erlischt die Vollmacht übrigens nicht. Erbberechtigte Hinterbliebene müssen sie daher gegebenenfalls widerrufen.

  12. 12. Früh anfangen mit der Geldanlage fürs Kind (Juli 2020)

    Führerschein, Ausbildung, eigene Wohnung – Kinder kosten Geld, und je älter die Kinder, desto größer die Wünsche. Wie können Eltern, Großeltern und Paten in Zeiten von Nullzinsen sinnvoll für den Nachwuchs sparen? Hier gilt: frühzeitig anfangen, konsequent dranbleiben und realistische Ziele setzen.

    Wenn man seinen Kindern einen finanziellen Startschuss zur Volljährigkeit oder nach Schulabschluss ermöglichen möchte, bieten sich zum Beispiel Investment-Sparpläne an. Dabei legt man monatlich einen bestimmten Betrag in Aktien-, Renten- oder Mischfonds an. Auch viele Indexfonds, sogenannte ETFs, sind inzwischen sparplanfähig.

    Wichtige Kriterien bei jeder Geldanlage sind Laufzeit, Kündigungsfristen, Verfügbarkeit des Geldes, Flexibilität und natürlich das Risiko. Selbstverständlich unterliegen auch Sparpläne den Kursschwankungen des Marktes. Diese werden allerdings durch den langen Anlagehorizont etwas abgemildert. Denn bei gleichbleibender Sparrate sorgt der so genannte Cost- Average-Effekt dafür, dass bei niedrigen Kursen mehr Stücke gekauft werden als bei hohen Kursen.

    Bei einem Anlagehorizont von 18 Jahren oder mehr sind die Risiken von Kursschwankungen überschaubar und es lassen sich gute Renditen erzielen. Bei der Auswahl des richtigen Fonds empfehle ich die Beratung durch einen Anlageexperten der Bank.

  13. 13. Maximale Transparenz lässt Anleger ruhiger schlafen (Juni 2020)

    Die Börsen erleben aktuell turbulente Wochen. In diesen Zeiten zeigt sich einmal mehr: Sich als Privatanleger einmal für ein Produkt-Portfolio zu entscheiden und dann auf ewig daran festzuhalten, funktioniert heute meist nicht mehr. Dafür ändern sich die Märkte, die Produkte und auch die Situation des Anlegers zu häufig. Eine gute Beratung muss all dem Rechnung tragen und den Anleger dauerhaft begleiten. Der Kunde sollte seinen Berater daher regelmäßig sehen, mindestens zweimal im Jahr.

    Eine gute Beratung muss für maximale Transparenz sorgen, etwa was Renditevorstellungen, Risikoakzeptanz, aber auch Risikotragfähigkeit des Anlegers angeht. Noch mehr gilt das für die Funktionsweise der ausgewählten Anlagen oder Fonds. Hier ist maximale Transparenz sogar oberstes Gebot. Denn der Kunde muss die genaue Funktionsweise seiner Anlagen kennen. Nur wenn er sie versteht, kann er einschätzen, ob seine Auswahl richtig ist. Das ist Aufgabe einer guten Beratung. Das heißt, der Anleger muss auch wissen, wie seine Investments in den unterschiedlichen Marktphasen reagieren und wie sein Depot arbeitet. So kann der Anleger auch dann ruhiger schlafen, wenn die Märkte ins Schwanken geraten. Ergo: Transparenz beugt Überraschungen bei Marktveränderungen vor.

  14. 14. Corona-Krise – Leichter Hoffnungsschimmer in Sicht? (Mai 2020)

    Sieht man sich die Entwicklung der Corona Neuinfektionen an, dann zeichnen sich in Europa erste leichte Hoffnungsschimmer ab. Denn in den Ländern, in denen zur Eindämmung der Infektionszahlen massive Eingriffe in das gesellschaftliche Leben vorgenommen wurden, steigen Neuinfektionen weniger stark an. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wäre das auch für die Aktienmärkte eine wichtige Botschaft. An den Finanzmärkten könnte sich sehr schnell die Meinung durchsetzen, dass der Alptraum Corona ein absehbares Ende hat. Doch Achtung: Selbst wenn die Zahl der Neuinfektionen in Europa deutlicher sinken sollte und der Lockdown aufgehoben würde, bliebe der Weg zurück zur Normalität ein langer.

    In der aktuell noch unsicheren Lage sind Anleger gut beraten, in kleinen Schritten – etwa über einen Sparplan – zu investieren. Das sollte sich längerfristig auszahlen, nämlich wenn die Kurse nach Überwindung der Corona-Krise wieder anziehen. Auch wenn der Anstieg sicherlich langsamer vonstattengehen wird als der Abstieg. Die Branchen Gesundheit und Technologie dürften auch vor dem Hintergrund der Corona- Krise künftig besonderes Potenzial haben.

  15. 15. Wohin mit dem Geld in Zeiten von Corona & Co. (April 2020)

    Die wirtschaftlichen Folgen der weltweiten Corona-Pandemie sorgen für dramatische Kursverluste an den Aktienmärkten – und zwar wie seit Jahren nicht mehr. Ein Ende ist bislang nicht in Sicht. Eine seriöse Prognose traut sich aktuell auch keiner zu stellen. Doch statt zu resignieren und den Kopf in den Sand zu stecken, sollten Sparer gerade jetzt aktiv sein und ihr Vermögen mit einer langfristig orientierten Strategie für sich arbeiten lassen. Auf Dauer bieten Aktien bessere Chancen auf Renditen als Fest- oder Tagesgeldkonten. Zwar bergen sie immer auch ein gewisses Risiko, dieses kann aber über eine breite Streuung des Portfolios verringert werden.

    Über einen regelmäßigen Fondssparplan, etwa in ETFs, können Anleger auf lange Sicht profitieren und bereits mit kleinen Beträgen kontinuierlich ihr Vermögen auf- und ausbauen. Darüber hinaus können sie jederzeit frei über ihr Geld verfügen, falls sich einmal unerwartet Liquiditätsbedarf ergibt. Gerade in Krisenzeiten, wie in der aktuellen Corona-Krise, ist eine fundierte Beratung durch einen Anlageexperten wichtiger denn je. Der Berater der Bank Ihres Vertrauens hilft gern dabei, das individuell für Ihre finanzielle Situation passende Produkt zu finden.

  16. 16. Keine Angst vor der Börse (März 2020)

    Immer mehr Sparer erleben, dass es bei Sparbuch, Tagesgeld und Co. oft nur noch Mini-Zinsen gibt. Mitunter werden die niedrigen Renditen sogar von der Inflation aufgezehrt. Deshalb schauen sie sich nach Alternativen um. Früher oder später blicken viele auch in Richtung Börse — doch die Wertpapierwelt ist für viele immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Wie kann man sein Geld vernünftig und gewinnbringend anlegen?

    Zunächst einmal ist es ratsam, sich einen Überblick zu verschaffen: Was genau möchte ich durch meine Anlage erreichen? Wie viel Kapital habe ich insgesamt zur Verfügung und welche Summe kann und will ich anlegen? Bin ich eher risikoscheu oder will ich etwas mehr wagen? Wie lange möchte ich mein Geld anlegen? Dabei sollte auch beachtet werden, dass immer ein Puffer für ungeplante Ausgaben zurückgehalten wird. Für die Beantwortung dieser Fragen empfiehlt es sich, dass man einen Beratungstermin mit einem Anlageprofi bei der Bank seines Vertrauens vereinbart. Kunde und Berater können dann gemeinsam die individuell passende Anlagestrategie erarbeiten.

  17. 17. Vermögensaufbau: An Aktien führt kein Weg vorbei (Februar 2020)

    Bereits seit geraumer Zeit dauert die Niedrigzinsphase an – und es sieht auch nicht danach aus, als ob sich hieran absehbar etwas ändert. Anlegern und denen, die es werden wollen, sollte daher klar sein, dass ein effektiver Vermögenaufbau zumeist nur mit Aktien realistisch ist. Klassiker wie Sparbuch, Tagesgeld und Co. bringen kaum noch Zinsen – auf lange Sicht verlieren Sparer sogar durch die Inflation. Mithilfe eines langen Anlagehorizonts sowie beispielsweise Fonds, die intelligent kombiniert werden und breit gestreut einer persönlichen Anlagestrategie entsprechen, kann der Vermögensaufbau hingegen gelingen. Angehende Anleger und all jene, die an ihrem derzeitigen Portfolio Anpassungen vornehmen wollen, sprechen am besten mit einem Bankberater, der auf die individuellen Gegebenheiten direkt eingehen kann.

  18. 18. Das ändert sich 2020 (Januar 2020)

    Eltern können sich freuen: Mit dem 1.1.2020 erhöht sich der Kinderfreibetrag auf 7.812 Euro. Auch Steuerpflichtige ohne Kinder profitieren vom neuen, angehobenen Grundfreibetrag (9.408 Euro).

    Auch beim Thema Rente tut sich etwas: Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung steigt im Westen auf 82.800 Euro und im Osten auf 77.400 Euro. Der monatliche Höchstbetrag für die betriebliche Altersversorgung liegt dann bei 276 Euro beziehungsweise 258 Euro, die ohne Abzug von Sozialabgaben für Pensionskassen oder -fonds sowie Direktversicherungen genutzt werden können. Zwar mit Sozialabgaben, aber steuerfrei, können monatlich 552 Euro beziehungsweise 516 Euro investiert werden. Eine private, zusätzliche Altersvorsorge ist weiterhin unumgänglich, daher sei Sparern eine Beratung beim Experten bei der Hausbank ans Herz gelegt. Gemeinsam werden dann die individuelle Situation und die Ziele besprochen.

  19. 19. Gut vorbereitet ins nächste Jahr (Dezember 2019)

    Kurz vor Jahresende gilt es, die eigenen Finanzen zu checken. Passt die Planung noch zur aktuellen Lebenssituation? Und welche Fristen sind bei der Geldanlage zu beachten? Freistellungsaufträge sollten vor Jahresende geprüft und gegebenenfalls neu verteilt werden. Kapitalerträge bleiben bis zu 801 Euro bei Ledigen und 1.602 Euro bei Verheirateten steuerfrei – diese Grenze gilt auch für die neue Vorabpauschale, die seit 2018 immer zum Jahresanfang auf thesaurierende oder teilausschüttende Fonds erhoben wird. Betroffen sind davon etwa die meisten ETFs, die ihre Erträge automatisch wieder anlegen.

    Tipp: Wer keinen Freistellungsauftrag erteilt, kann zu viel gezahlte Steuern über die Steuererklärung zurückholen. Das dauert aber – und geht daher letztlich auf Kosten der Rendite. Der Bankberater hilft beim Jahresend-Check.

  20. 20. Für den Fall der Fälle (November 2019)

    Stirbt ein Angehöriger, kommt zur Trauer oft die Sorge um die finanzielle Zukunft der Familie hinzu. Die langfristige Finanzplanung sollte daher neben der klassischen Altersvorsorge und der Geldanlage auch die Absicherung der Hinterbliebenen umfassen. Zusätzlich zum Testament sollten etwa Vorsorge- und Bankenvollmachten für den Fall der Fälle vorbereitet sein.

    Der Klassiker für die Absicherung der Familie ist eine Risiko-Lebensversicherung, die im Todesfall an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird. Für die eigene Finanzabsicherung eignen sich etwa fondsgebundene Rentenversicherungen, die Altersvorsorge mit einer chancenreichen Geldanlage an den Kapitalmärkten verbinden. Welche Strategie am besten zur individuellen Lebenssituation passt, sollte mit einem Experten, wie einem Berater bei der Hausbank, besprochen werden.

  21. 21. Geldanlage im Alter (Oktober 2019)

    Wer auf die Rente zugeht, denkt oft darüber nach, wie er seinen Lebensstandard im Alter sichern kann. Während man in jüngeren Jahren bei der Geldanlage aufgrund der noch langen Laufzeit höhere Risiken eingehen kann, verändert sich die Sichtweise im Alter in der Regel: Konservative Anlagen wie Anleihen oder Festgeld stehen dann häufig im Vordergrund. Doch in Zeiten niedriger Zinsen sind diese Geldanlagen wenig lukrativ.

    Grundsätzlich gelten für ältere Anleger ähnliche Regeln wie in jungen Jahren: Das Wichtigste ist, jederzeit einen umfassenden Überblick über die eigenen Finanzen zu haben. Wie hoch wird die Rente voraussichtlich sein? Und gibt es noch weitere regelmäßige Einkünfte? Wie viel Geld liegt bereits auf der hohen Kante, wie viel kann eventuell noch regelmäßig dazu gespart werden? Um einen guten Gesamtüberblick und eine passende Strategie zu entwickeln, wenden sich Anleger am besten an einen Experten bei der Hausbank.

  22. 22. Wohin mit dem Geld, wenn die Wirtschaft lahmt? (September 2019)

    Noch streiten Experten, ob sich die Weltwirtschaft nur im temporären Abschwung oder schon in einer handfesten Krise befindet – die Konjunktur lässt nach, der Zollkonflikt zwischen den USA und China schwelt und ein Ende des Dauertiefs bei den Zinsen ist nicht in Sicht. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, sollten Sparer aktiv sein und ihr Vermögen mit einer langfristig orientierten Strategie für
    sich arbeiten lassen.

    Auf Dauer bieten Aktien bessere Chancen auf Renditen als Fest- oder Tagesgeldkonten. Zwar bergen sie immer ein gewissesn Risiko, dieses kann aber über eine breite Streuung verringert werden. Über einen regelmäßigen Fondssparplan, etwa in ETFs, können Anleger von der Entwicklung der Kapitalmärkte profitieren – selbst in Krisenzeiten. Der Berater der Hausbank hilft, das passende Produkt zu finden.

  23. 23. Guter Start ins Leben: Vorsorge für Kinder (August 2019)

    Für Eltern, Großeltern und Paten ist die finanzielle Vorsorge für Kinder ein wichtiges Thema. Denn Ausbildung, Führerschein oder die erste Wohnung kosten nun einmal – und das Kind soll den bestmöglichen Start in seine Zukunft haben. Doch welche Sparform ist die Richtige? Früher war für viele die Entscheidung für ein Sparbuch selbstverständlich, aber in der andauernden Niedrigzinsphase ist es kaum die erste Wahl.

    Mein Tipp: Legen Sie jeden Monat eine regelmäßige Summe in einen Investment-Sparplan an. Das ist bereits ab 25 Euro möglich. Denn mit einer langfristig geplanten Anlage gibt es höhere Chancen auf Rendite, als derzeit mit Sparbüchern und Co. möglich ist. Interessierte sollten sich von einem Berater bei ihrer Hausbank hinsichtlich verschiedener Optionen, Laufzeiten und möglicher Risiken beraten lassen.

  24. 24. Vermögensaufbau braucht Zeit (Juli 2019)

    Wer in der derzeitigen Niedrigzinsphase Vermögensaufbau betreiben will, muss Geduld mitbringen. Denn dank der geringen Zinsen eignen sich Klassiker wie Sparbuch, Fest- oder Tagesgeld kaum noch, um mehr aus dem Ersparten zu machen. Wer höhere Chancen auf Rendite haben will, für den führt kein Weg an Aktieninvestments vorbei. Hier braucht es jedoch eine systematische und langfristige Strategie.

    Um potenzielle Risiken zu minimieren, sollte das Vermögen möglichst breit in unterschiedliche Branchen, Länder und Kapitalmärkte gestreut werden. Ein langer Anlagehorizont verringert die Risikoanfälligkeit zusätzlich. Aber egal ob mittel- oder langfristig Kapital aufgebaut werden soll: Das persönliche Gespräch mit einem Finanzberater bei der Hausbank ist in jedem Fall zu empfehlen. Mit diesem kann für jedes Anlageziel genau die richtige, individuelle Lösung gefunden werden.

  25. 25. Börse für Einsteiger (Juni 2019)

    Immer noch ist kein Ende der Niedrigzinsphase in Sicht. Viele Sparer suchen daher nach Alternativen zu Klassikern wie Sparbuch, Tagesgeld und Co. Wer einen langfristigen Vermögensaufbau anstrebt, kann von der Entwicklung der Börsen profitieren, wenn er sein Geld in Wertpapiere wie Aktienfonds anlegt.

    Es gibt jedoch ein paar Grundvoraussetzungen für diese Form des Sparens: Zunächst muss bei der Bank ein Wertpapierdepot eröffnet werden, in dem die gekauften Aktien und Fondsanteile aufbewahrt und gehandelt werden. Im nächsten Schritt sollten die individuellen Anlageziele definiert werden. Hier spielt etwa die persönliche Risikobereitschaft eine Rolle. Dann muss definiert werden, ob eine einmalige Summe oder ein regelmäßiger Sparbeitrag investiert wird. Um die passende Strategie und die dafür geeigneten Produkte – wie Fonds-Sparpläne – zu finden, lassen sich Anleger am besten von einem Experten bei ihrer Hausbank beraten.

  26. 26. Die Ehe und das liebe Geld (Mai 2019)

    Mai und Juni sind die klassischen Hochzeitsmonate — aber im frischen Liebestaumel denkt nicht jeder an die Finanzen. Dabei haben verheiratete Paare zahlreiche Möglichkeiten, finanzielle Vorteile zu nutzen — egal ob frisch vermählt oder Langzeitehe. Beispielsweise durch die Nutzung des gemeinsamen Sparer- Pauschbetrags von insgesamt 1.602 Euro pro Jahr. Auch Versicherungen wie Rechtsschutz, Privathaftpflicht oder Hausrat können Paare zusammenlegen oder günstig erweitern.

    Ehepartner können sich außerdem steuerfrei bis zu 500.000 Euro gegenseitig schenken oder vererben. Beim gemeinsamen Vermögensaufbau sollten Paare — egal ob verheiratet oder nicht — immer bedenken: Aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen bieten Investmentfondslangfristig bessere Renditechancen als Sparbuch oder Festgeldanlagen. Welche Anlageprodukte sich am besten für die Finanzplanung eignen, bespricht man am besten gemeinsam mit seiner Hausbank.

  27. 27. Geldanlage: Sich im Fachwörterdschungel zurechtfinden (April 2019)

    Wer sein Geld anlegen möchte, sieht häufig den Wald vor lauter Bäumen nicht. Denn rund um das Thema werden zahlreiche Fachbegriffe verwendet, deren Bedeutung nicht jeder kennt. Kein Wunder, das Thema ist komplex, die Möglichkeiten so vielfältig wie die jeweiligen Bezeichnungen. Was etwa sind ETFs? Wie funktioniert eine Dividendenstrategie? Warum gibt es bei Investmentfonds Ausgabeaufschläge und was verbirgt sich hinter Hebelprodukten?

    Einen umfassenden Überblick zu haben, ist für Privatanleger schwer. Hier kann der Experte der Hausbank helfen: Er erklärt bei einer individuellen Beratung die verschiedenen Begriffe und ordnet sie ein. Im Anschluss kann eine individuelle Anlagestrategie ausgearbeitet werden, die auf den persönlichen Bedürfnissen, dem geplanten Anlagehorizont sowieder eigenen Risikobereitschaft beruht.

  28. 28. Der Inflationsrate ein Schnippchen schlagen (März 2019)

    Für klassische Sparer beginnt das neue Jahr nicht gerade viel versprechend. Die Inflationsrate liegt aktuell bei 1,4 Prozent, die niedrigen Zinsen dauern an. Geld, das einfach nur auf dem Girokonto liegt, verliert de facto an Wert. Doch was kann man tun, damit aus dem Ersparten künftig mehr wird – und nicht weniger?

    Eine gute Option ist die Geldanlage mit Aktien. Ob nun über eine Einmalanlage eines größeren Betrages oder über einen regelmäßigen Investment-Sparplan: Fonds bieten dank ihrer breiten Streuung langfristig viel höhere Chancen auf Rendite, als es Sparbuch, Tagesgeldkonto und Co. derzeit tun. Um die richtige Anlagestrategie für die individuellen Bedürfnisse zu finden, ist ein Beratungsgespräch bei der Hausbank der erste Schritt. So können Sparer gegen Inflation und Niedrigzinsen aktiv vorgehen.

  29. 29. Mit diesen Tricks mehr Geld sparen (Februar 2019)

    Es gibt viele gute Ansätze, die beim Sparen helfen – beispielsweise die „52 Wochen-Challenge“, bei der man mit 1 Euro startet und dann jede Woche am gleichen Tag einen Euro mehr zur Seite legt als in der Woche zuvor. Nach 52 Wochen kommen so insgesamt 1.378 Euro zusammen! Auch der Fünf-Euro-Trick motiviert zum regelmäßigen Sparen: Jedes Mal, wenn man einen Fünf-Euro-Schein in der Geldbörse hat, wird dieser herausgenommen und gespart.

    Beide Tricks haben aber einen Haken: Im Sparschwein hat das Geld keine Chance auf Zinsen oder Rendite. Ich rate daher immer, auch kleine Summen regelmäßig in einen Investment-Sparplan einzuzahlen. Denn bereits ab 25 Euro monatlich ist ein solcher Sparplan möglich. Um den richtigen für die individuellen Bedürfnisse
    zu finden, helfen Experten der Hausbank.

  30. 30. Aktienlage: Gut vorbereitet ins neue Jahr (Januar 2019)

    „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Diese Redewendung trifft auch auf das kommende Börsenjahr zu. Wer zu sehr auf vermeintliche Sicherheit setzt – beispielsweise indem das Geld einzig auf ein Sparbuch gelegt wird – muss zusehen, wie die Inflation am eigenen Vermögen nagt. Wer dagegen seit längerem in Aktien investiert, wird sich am Jahresende fragen, ob er jetzt vielleicht Gewinne mitnehmen sollte. Oder ob es Anlagefelder gibt, die noch Kurspotenzial versprechen.

    Doch diejenigen, die bisher auf die Sparklassiker wie Sparbuch und Co. gesetzt haben, müssen nicht verzagen: Der Einstieg in das Thema Geldanlage ist leichter als gedacht. Gemeinsam mit einem Experten der Hausbank kann die individuell richtige Strategie besprochen werden. Machen Sie dazu gleich einen Termin und starten Sie gut vorbereitet ins neue Jahr.

  31. 31. Aktien unterm Weihnachtsbaum (Dezember 2018)

    Die Vor-Weihnachtszeit hat begonnen und die Suche nach dem passenden Geschenk ist im vollen Gange. Geldgeschenke für Kinder oder Enkel stehen hoch im Kurs – doch die sind naturgemäß schnell für Reisen, Tablets oder Kleidung ausgegeben. Wer seine Lieben lieber regelmäßig finanziell unterstützen möchte, könnte sie auch mit einem Sparplan unterm Weihnachtsbaum überraschen – zum Beispiel auf der Basis von Aktienfonds.

    Schon für geringe monatliche Beträge lassen sich somit die Rendite-Chancen der Kapitalmärkte nutzen. Mit ETFs können Anleger besonders kostengünstig von der Wertentwicklung bestimmter Aktienindizes (z. B. DAX) profitieren. Welche Variante am besten passt, lässt sich am besten im Rahmen einer individuellen Beratung mit einem Experten der Hausbank herausfinden. Und dann kann Weihnachten kommen.

  32. 32. Keine Angst vor dem Crash (November 2018)

    Es gibt viele Faktoren, die die Aktienmärkte derzeit beeinflussen: Die amerikanische Wirtschaftspolitik, die Zinserhöhung durch die Zentralbank, aber auch Entwicklungen wie der Brexit erhöhen die Unsicherheit der Anleger. Es mehren sich Sorgen, dass sich die aktuelle Korrektur sogar zu einem Crash entwickeln könnte. Doch für Privatanleger gilt grundsätzlich: Auch wenn sich die Börsen derzeit eher nach unten bewegen – Aktien bleiben langfristig eine attraktive Geldanlage.

    Vor allem Aktienfonds bieten nach wie vor gute Renditechancen bei überschaubaren Risiken. Über Sparpläne lassen sich schon geringe Summen ab 25 Euro regelmäßig anlegen. Mehr denn je ist es jetzt wichtig, sich dabei gut beraten zu lassen. Passt die Geldanlage zu meinen Zielen und zu meiner Risikobereitschaft? Ein Termin bei der Hausbank ist der erste Schritt, um auch in unruhigen Phasen in Sachen Geldanlage einen kühlen Kopf zu bewahren.

  33. 33. Den Lebensstandard im Ruhestand sichern (Oktober 2018)

    Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird über die Hälfte der jetzt 55- bis 64-jährigen Arbeitnehmer eine Rente erhalten, die nicht reicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Für die Jüngeren sind die Aussichten noch düsterer.

    Wer sich alleine auf die gesetzliche Rente verlässt, kann seinen
    Lebensabend womöglich nicht entspannt genießen. Deshalb ist private Altersvorsorge für jeden ein wichtiges Thema. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Ob klassische Rentenversicherungen, Index- oder fondsgebundene Policen – wichtig ist, dass so früh und so regelmäßig wie möglich mit dem Sparen fürs Alter begonnen wird. Auch monatliche Sparpläne eignen sich hierfür. Mit ETF-Sparplänen etwa können Anleger langfristig die Rendite-Chancen der Kapitalmärkte nutzen. Voraussetzung ist allerdings, dass im Rahmen einer individuellen Beratung mit einem Experten der Hausbank die passende Anlagestrategie entwickelt wird.

  34. 34. Geldanlage: Weitblick zahlt sich aus (September 2018)

    Dass sich Sparbuch, Fest- oder Tagesgeld aufgrund der niedrigen Zinsen kaum noch eignen, um mehr aus dem Ersparten zu machen, ist allgemein bekannt. Wer tatsächlich Rendite wünscht, sollte sich systematisch und vor allem auch langfristig mit dem Thema Geldanlage auseinandersetzen.

    Anleger sollten daran denken, regelmäßig ihre finanzielle Situation und auch ihre bestehenden Sparverträge zu überprüfen. Verändert sich die Lebenssituation, zum Beispiel aufgrund eines neuen Jobs, Heirat oder Hausbau, müssen die Weichen neu gestellt werden. Am besten geht das gemeinsam mit einem Experten der Hausbank. Der kann alle Fragen zu Anlageprodukten und sinnvoller Aufteilung der Sparbeträge beantworten.

    Ob klassischer Investmentfonds oder ETF, ob Einmalanlage oder regelmäßiger Sparplan: In der Beratung spielen dann die persönliche Vermögenssituation, die individuelle Risikobereitschaft und das Anlageziel des Kunden eine zentrale Rolle.

     

  35. 35. Für die Zukunft vorbereitet (August 2018)

    Viele Schulabgänger starten demnächst eine Berufsausbildung oder ein Studium. Höchste Zeit, die persönliche Finanzplanung auf den Prüfstand zu stellen. Neben neuen Eindrücken und Freiheiten kommen auch Verpflichtungen und finanzielle Belastungen hinzu: Miete, Strom, Telefon und Internetanschluss gehen ins Geld. Um unnötige Gebühren zu sparen, bieten die meisten Geldinstitute daher eine kostenlose Kontoführung für Auszubildende und Studierende an. Auch die Frage nach notwendigen Versicherungen ist jetzt zu stellen. Wer nicht mehr zu Hause wohnt, ist in der Regel auch nicht mehr über die Hausratsversicherung der Eltern abgesichert. Darüber hinaus sind Absicherungen für Unfälle und eine mögliche Berufsunfähigkeit fast schon obligatorisch.

    Zu guter Letzt sollten sich auch junge Menschen Gedanken darüber machen, ob sie monatlich einen gewissen Betrag zur Seite legen können — beispielsweise in Form einer Sparplans. Finanz und Vorsorgeplanung ist gerade für Schulabgänger ein komplexes Thema — daher empfiehlt sich eine Beratung durch einen Experten der Hausbank.

  36. 36. Auf Sachwerte setzen (Juli 2018)

    In Zeiten niedriger Zinsen sind Sachwerte für die Geldanlage beliebt. Dazu gehören neben Immobilien auch Aktien, etwa in Form von Investmentfonds. Welche die bessere Option ist, hängt von vielen Faktoren ab. Eine Immobilie als reine Geldanlage ist nur dann attraktiv, wenn sie im Wert steigt und mit Gewinn verkauft werden kann. Doch das Preisniveau ist aktuell schon sehr hoch.

    Aktien sind dagegen als Geldanlage attraktiv, weil sie trotz möglicher kurzfristiger Kursschwankungen erfahrungsgemäß langfristig gute Renditechancen bieten. Doch gerade für Privatanleger ist die richtige Auswahl einzelner Werte schwierig. Eine Alternative dazu sind Aktienfonds, die das Geld breit streuen und das Risiko somit minimieren. Gegenüber anderen Geldanlagen sind Aktienfonds flexibel, weil die Fondsanteile jederzeit ge- und verkauft werden können. Welche Fonds sich eignen, hängt von der persönlichen Risikobereitschaft und von den individuellen Zielen sowie dem zeitlichen Anlagehorizont ab. Hier empfiehlt sich eine Beratung durch einen Experten der Hausbank.

  37. 37. Reisekasse – das gehört ins Urlaubs-Portemonnaie (Juni 2018)

    Wer in den Sommerferien verreist, sollte vor Urlaubsantritt Vorbereitungen für die Reisekasse treffen. In die gehört zunächst einmal Bargeld – etwa für die Taxifahrt zum Hotel. Falls das Reiseziel kein Euroland ist, bietet sich an, vorab bei der Hausbank ein kleines Taschengeld in der Währung des Ziellandes einzutauschen.
    Außerdem unverzichtbar im Urlaubsportemonnaie: Die Debitkarte. Sie gewährleistet, dass man sich vor Ort am Geldautomaten mit Bargeld versorgen kann – sofern sie auch für das Ausland freigeschaltet ist.

    Wer ins außereuropäische Ausland fährt, der sollte in jedem Fall zusätzlich eine Kreditkarte mitnehmen, da diese im Gegensatz zu vielen Debitkarten weltweit akzeptiert wird und da diese im Gegensatz zu vielen Debitkarten weltweit akzeptiert wird und Bargeldauszahlungen ermöglicht – häufig sogar ohne Gebühren. Außerdem enthalten viele Kreditkarten Zusatzversicherungen, etwa eine Auslandskranken- oder Reiserücktrittversicherung für Reisende. Bei Verlust oder Diebstahl muss der Kreditkartenkunde zudem in der Regel nicht haften.

  38. 38. Finanzplanung – Mehr Überblick (Mai 2018)

    Die eigenen Finanzen im Griff zu haben, ist nicht immer leicht. Wer Einkommen und Ausgaben im Gleichgewicht halten will, braucht einen guten Überblick. Am Anfang steht der Kassensturz: Wie viel Budget steht mir monatlich zur Verfügung? Welche laufenden Ausgaben habe ich? Gibt es vermeidbare Kosten? Wie viel Puffer sollte ich für den Notfall beiseitelegen – zum Beispiel, wenn ich eine außerplanmäßige Reparatur bezahlen muss? Nur wer sich selbstkritisch mit den eigenen Konsumgewohnheiten auseinandersetzt, kann finanziellen Spielraum schaffen. Beim Überschlagen der monatlichen Ausgaben sollte auch das Thema Sparen und Geldanlage bedacht werden.

    Tipp: Wird ein vorab festgelegter Betrag gleich zum Monatsbeginn investiert – beispielsweise über einen Sparplan – kann er auch nicht mehr für Spontankäufe ausgegeben werden. Welche Sparform am besten geeignet ist, sollte idealerweise im Rahmen eines Beratungsgesprächs bei der Hausbank geklärt werden.

  39. 39. Vorsorge für Kinder (April 2018)

    Langfristige Vorsorge für Kinder ist sowohl für Eltern als auch für Großeltern und Paten ein Thema. Denn das Kind soll den bestmöglichen Start ins Leben haben – und Ausbildung, Führerschein oder die erste eigene Wohnung kosten nun einmal. Da nicht jeder gleich die nötigen Summen für diese Wünsche auf dem Konto haben wird, lohnt es sich, schon frühzeitig an die Bedürfnisse der Heranwachsenden zu denken und mit dem Sparen zu beginnen. Dabei kann auch mit kleineren Beträgen auf lange Sicht viel erreicht werden.

    Doch welche Sparform ist die richtige? Das Sparbuch mit geringen Zinsen, wie Großeltern es früher gerne für den Nachwuchs angelegt haben, ist auf Dauer meist nicht mehr die erste Wahl. Eine lohnende Alternative sind zum Beispiel Investment-Sparpläne. Dabei legt der Sparer monatlich einen vorher festgelegten Betrag in Aktien-, Renten- oder Mischfonds an. Auch viele ETFs sind inzwischen sparplanfähig. Interessierte sollten sich von einem Berater bei ihrer Hausbank hinsichtlich verschiedener Optionen, Laufzn und auch bezüglich möglicher Risiken beraten lassen.

  40. 40. Frühjahrsputz fürs Konto (März 2018)

    Es ist mal wieder Zeit für den Frühjahrsputz – aber es lohnt sich, über staubige Wohnzimmerecken und schmutzige Fenster hinauszuschauen. Denn vielfach können auch die eigenen Finanzen ein wenig Frühlingsfrische vertragen. Zunächst einmal sind Sie gut darin beraten, Ihre Unterlagen in Ordnung zu bringen – egal ob diese in Papierform oder als Dokument auf dem Computer vorliegen. So können Sie sich auch leichter einen Überblick über eventuelle Kosten für die Kontoführung und -leistungen verschaffen.

    Lohnt sich vielleicht sogar ein Kontowechsel? Schauen Sie sich Ihre Freistellungsaufträge an und prüfen Sie, ob diese noch geschickt auf Konten, Bausparvertrag und Co. verteilt sind. Sind Ihr Daueraufträgen noch aktuell? Da Sie nun einen guten und geordneten Überblick über Ihre Finanzen haben, stellt sich nun die Frage: Was bleibt über? Möglicherweise bietet sich eine regelmäßige Geldanlage an, um Ihr Geld sinnvoll zu vermehren. Denn Klassiker wie Tagesgeld, Sparbuch und Co. bringen derzeit kaum Zinsen. Lassen Sie sich dazu am besten einmal unverbindlich bei der Hausbank beraten.

  41. 41. Richtig sparen – Geht das noch? (Februar 2018)

    Die Antwort lautet Ja – allerdings unter einer Bedingung: Sie sollten sich von dem Gedanken verabschieden, dass hierfür wie früher auf risikolose Klassiker wie Sparbuch, Tagesgeldkonto und Co. zurückgegriffen werden kann. Diese werfen heute so gut wie keine Zinsen mehr ab. Beschäftigen Sie sich doch stattdessen einmal mit dem Thema Wertpapieranlage: Mit einem Investmentfondssparplan haben Sie beispielsweise mit kleineren monatlichen Anlagebeträgen die Chance auf ordentliche Renditen. Sie sollten nur Geduld mitbringen.

    Natürlich birgt eine Wertpapieranlage immer auch ein gewisses Risiko. Deshalb ist es umso wichtiger, sich zunächst von einem professionellen Berater bei der Hausbank Ihres Vertrauens beraten und passgenaue Anlagemöglichkeiten ausloten zu lassen. Dabei sollten Sie immer auch einen soliden Puffer – also eine Notrücklage – für unerwartete Investitionen zurückhalten.

  42. 42. Gute Vorsätze: Geldanlage (Januar 2018)

    Gute Vorsätze liegen zum Jahreswechsel im Trend: Gesünder essen, mehr Sport treiben, mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben haben. Auch das Thema Finanzen spielt für viele eine Rolle: In einer repräsentativen Umfrage der TARGOBANK sagten 62 Prozent der Befragten, dass sie sich auch in Bezug auf ihre Finanzen bessern wollen. Der Großteil will sparen – aber wie ist das bei der derzeitigen Zinslage zu schaffen? Weniger Geld als im Vorjahr auszugeben ist ein Anfang. Zudem sollten Sparer ihr Vermögen nicht einfach auf dem Girokonto liegen lassen. Selbst mit Klassikern wie Sparbuch, Tagesgeld und Co. lässt sich das Geld kaum noch vermehren. Wertpapiere bieten hingegen mit ein wenig Geduld die Chance auf ansehnliche Renditen.

    Selbstverständlich sollte nicht gleich das ganze Ersparte angelegt werden – bereits ab 25 Euro monatlich kann mit Investmentfondssparplänen Vermögen aufgebaut werden. Sparer sollten mit einem Berater bei der Hausbank ihres Vertrauens sprechen und sich zu den Optionen beraten lassen.