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Immer mehr Banken verkleinern ihr Filialnetz. Doch bedeutet das auch, dass die Zeit der Bankfilialen vorbei ist? Nicht unbedingt: Trotz steigender Online-Banking-Nutzung wollen Kundinnen und Kunden die Beratung in ihren Filialen nach wie vor nicht missen.

Das Filialnetz der Banken und Sparkassen wird immer kleiner. Davon betroffen ist nicht nur der ländliche Raum, auch in den Städten und Metropolen werden zunehmend Zweigstellen geschlossen. Hauptursache hierfür ist, dass Kund*innen immer häufiger das Online-Banking und die entsprechenden Apps ihrer Bank nutzen. Die Bitkom-Studie zur Digitalisierung der Finanzbranche 2020 hat ergeben, dass inzwischen 73 Prozent der Befragten Online-Banking nutzen – vor allem für die Kontoverwaltung, also um den Kontostand zu prüfen, Überweisungen zu tätigen und Daueraufträge zu verwalten.

Der Trend hin zu den Online-Geschäften bedeutet nicht unbedingt, dass die Bankfilialen zur aussterbenden Gattung gehören. Knapp drei Viertel der Deutschen besuchen hin und wieder eine Filiale – 27 Prozent setzen sogar ausschließlich auf den persönlichen Kontakt vor Ort.

Viele Bürger*innen wollen ihre Filialen jedenfalls nicht missen. In derselben Umfrage erklärten 68 Prozent der Befragten, dass die persönliche Beratung vor Ort zu den wichtigsten Aspekten einer Bank gehört – mit 67 Prozent liegt übrigens das digitale Angebot fast gleichauf. Für 53 Prozent der Befragten sind viele Filialen, die gut erreichbar sind, ein wichtiges Merkmal bei der Entscheidung für eine Bank. In die gleiche Kerbe schlägt eine Befragung der TARGOBANK. Diese zeigt deutlich, dass Kund*innen einen deutlichen Mehrwert nach persönlichen Kreditberatungen gegenüber telefonischen Beratungen ausmachen können.

An die Bedürfnisse der Kundschaft anpassen

Auch wenn die Kund*innen sich übers Internet informieren und eine erste Auswahl treffen, ist die persönliche Beratung immer noch von besonderer Bedeutung – sie muss sich nur an die geänderten Bedürfnisse anpassen. Auch die TARGOBANK ist davon überzeugt, dass Kund*innen beides brauchen: digitale Lösungen für einfache Bankgeschäfte wie Überweisungen; persönliche Beratung für komplexere Fragen wie Geldanlagen und Versicherungen. Gerade bei der privaten Altersvorsorge gibt es viele Fragen, die man nur im persönlichen Gespräch klären kann.

Deshalb investiert die TARGOBANK auch gegen den Branchentrend in lokale Präsenz und Nähe zur Kundschaft. Seit 2012 hat die Bank mehr als 90 Standorte modernisiert oder an größere Standorte verlegt. Für 2022 sind über 20 Modernisierungen und Verlegungen und zudem vier Neueröffnungen geplant.

Zusätzlich zu der Beratung in den Filialen setzt die TARGOBANK deutschlandweit über 240 mobile Berater*innen ein, die auf Wunsch auch am Abend oder am Samstag zu den Kund*innen unterwegs sind.

Die richtige Mischung ist entscheidend

Eine Bank muss überall dort sein, wo die Kundschaft mit ihr in Kontakt treten möchte: ob persönlich in der Filiale oder zu Hause, telefonisch im Service Center, online am Computer oder mobil über das Smartphone. Die TARGOBANK kombiniert das Beste aus zwei Welten: Sie verschmelzt die individuelle Beratung und den Service einer Filialbank mit den Vorteilen einer Digitalbank zu einem einheitlichen Erlebnis – und zwar über alle Kanäle, ohne Medienbruch und in Echtzeit.

„Für den Kunden wird das Banking dadurch vor allem flexibler und bequemer – ohne Kompromisse bei der Servicequalität eingehen zu müssen", erklärt Ates Demir, Direktor Internet und Mobiles Banking.